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Burgruine in Friedewald: Schaden durch Metallsondensucher

Burgruine in Friedewald - Großer Schaden durch Metallsondensucher

Olaf Brinkmann

Leiter Studio Osthessen
Olaf Brinkmann

Ein Metalldetektor bei der Arbeit. (Symbolbild)
© dpa

Ein Metalldetektor bei der Arbeit. (Symbolbild)

Mit Metall-Detektoren nach alten Münzen oder anderen Schätzen aus der Vergangenheit suchen – das ist sicher super spannend – kann aber auch für jede Menge Ärger sorgen. Unbekannte haben mit ihren Metallsonden großen Schaden an einer Burgruine am Dreienberg in Friedewald in Osthessen verursacht. 

Unbekannte haben offenbar mit Metallsonden einen Fund unterhalb des Mauerwerks vermutet. Hinterlassen haben sie ein ein Meter tiefes Loch - und damit “einen unwiederbringlich zerstörten Teil des Denkmals”, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Landesamtes für Denkmalschutz und des Polizeipräsidiums Osthessen. Ob die Unbekannten etwas gefunden haben, ist unklar. 

Bußgelder bis halbe Million Euro

Für die Polizei und das Landesamt für Denkmalpflege Hessen sind Taten wie diese keine Kavaliersdelikte: "Im Raum stehen Straftaten wie die Unterschlagung von Bodenfunden oder gemeinschädliche Sachbeschädigungen", erklärt Kriminalhauptkommissar Stahl von der Polizei in Bad Hersfeld, der in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen hat. "Auch das Hessische Denkmalschutzgesetz ahndet Verstöße wie die unerlaubte Suche nach Bodenfunden mit Bußgeldern bis zu einer halben Million Euro", ergänzt die für den Landkreis zuständige Bezirksarchäologin Dr. Eveline Saal vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen.

Spuren gesichert

"Ermittelte Tatverdächtige müssen mit Wohnungsdurchsuchungen, der Beschlagnahme ihrer oftmals hochwertigen Ausrüstungen und mit Schadensersatzforderungen rechnen.", so Stahl. Im konkreten Fall von Friedewald konnte die Polizei an den hinterlassenen Gegenständen Spuren sichern, mit denen sich eine tatverdächtige Person identifizieren lässt. "Wir werten diese Spuren jetzt aus und speichern sie in unserer Datenbank. Auch wenn wir aktuell vielleicht keinen Täter ermitteln können, bleibt die Möglichkeit, dass wir die Spuren zu einem späteren Zeitpunkt einer bestimmten Person zuordnen und die Tat damit aufklären können", erklärt der Hauptkommissar.

Ermittlungen laufen

Festgestellt wurden die Beschädigungen bereits am 4. September 2025. Die Ermittlungen der Polizei wegen Unterschlagung von Bodenfunden und gemeinschädlicher Sachbeschädigung dauern an.

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