Herz gebrochen und bestohlen - Mann verliert 1.400 Euro an Betrüger
Er suchte die große Liebe im Internet und fand stattdessen dreiste Betrüger: Ein Mann aus dem Raum Schlüchtern ist auf eine fiese Masche hereingefallen. Am Ende ist er gut 1.400 Euro los, aber auch um eine Erkenntnis reicher.
Den Angaben zufolge lernte der Mann über einen Chatroom eine Frau kennen. Die große Liebe schien greifbar, doch kurz darauf bat sie ihn um Geld für einen Besuch.
Immer neue Ausreden
Am Anfang forderte die vermeintliche Herzensdame laut Polizei nur kleine Beträge. Dann soll sie immer wieder neue Ausreden erfunden haben, warum das Geld nicht reiche und sie noch mehr brauche, um endlich zu ihm reisen zu können.
Dubioses Angebot mit Autohaus
Die Situation wurde schließlich immer absurder: Zwischenzeitlich klinkte sich laut Polizei sogar ein angeblicher Anwalt in den Chat ein. Er lockte den Mann mit einer Beteiligung an einem Autohaus – natürlich unter der Bedingung, dass weiterhin fleißig Geld fließt.
Schwindel durchschaut
Nach Überweisungen in Höhe von insgesamt rund 1.400 Euro wurde der Mann glücklicherweise skeptisch. Er erkannte den Schwindel, stellte alle Zahlungen sofort ein und alarmierte die Beamten.
Warnung vor "Love-Scamming"
Die Polizei spricht hier von einem klassischen Fall von sogenanntem "Love-Scamming". Die Täter bauen gezielt emotionale Nähe auf, um an Geld zu kommen. Die Ermittler raten daher dringend dazu, niemals Geld an Unbekannte zu überweisen. Wenn Chat-Partner nach kurzer Zeit von Liebe sprechen, sofort die Plattform wechseln wollen oder ständig neue finanzielle Notlagen erfinden, heißt es von der Polizei: Finger weg und Anzeige erstatten.