Das steckt hinter der Razzia - Neun Festnahmen in Neuhof und Flieden
In den Gemeinden Neuhof und Flieden hat die osthessische Kriminalpolizei mehrere Gebäude durchsucht. Dabei nahmen die Beamten neun Personen vorläufig fest. Fünf von ihnen müssen nun Deutschland verlassen.
Die Einsatzkräfte vollstreckten mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in den beiden Gemeinden. Dabei ging es laut Kriminalpolizei in erster Linie um den Verdacht des illegalen Aufenthalts, der Urkundenfälschung sowie der Beihilfe dazu.
Neun vorläufige Festnahmen
Im Zuge der Razzia nahmen die Beamten zunächst neun Personen vorläufig fest und stellten Beweismittel sicher. Bei vier der Festgenommenen erhärtete sich der Verdacht auf Urkundenfälschung laut Polizei jedoch nicht. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Ausreiseaufforderung durch Behörde
Für die anderen fünf Personen hat der Einsatz ernstere Konsequenzen. Einer 27-jährigen Frau und vier Männern im Alter von 20 bis 27 Jahren werden den Angaben zufolge Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz und Urkundenfälschung vorgeworfen. Sie wurden von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt.
Ermittlungen dauern an
Im Anschluss belegte die zuständige Ausländerbehörde diese fünf Personen mit einer offiziellen Ausreiseaufforderung. Sie müssen die Bundesrepublik Deutschland verlassen. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Fulda in dem Fall dauern derweil an.