Das kam dabei heraus - Polizei macht Großkontrolle auf der A7
Großeinsatz auf der A7: Die Polizei hat am Parkplatz "Rotkopf" bei Fulda Hunderte Fahrzeuge und Personen kontrolliert. Dabei zogen die Beamten mehrere berauschte Fahrer aus dem Verkehr und deckten etliche Verstöße auf.
Ziel der groß angelegten Aktion war laut Polizei nicht nur die allgemeine Verkehrssicherheit. Es ging den Angaben zufolge auch darum, grenzüberschreitende Kriminalität wie Drogen- oder Waffenschmuggel zu bekämpfen und den Fahndungsdruck zu erhöhen.
Hunderte Autos im Visier
Zusammen mit weiteren Präsidien und dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) richteten die osthessischen Beamten die Kontrollstelle in Fahrtrichtung Nord ein. Während des mehrstündigen Einsatzes überprüften sie 278 Fahrzeuge und 368 Personen.
Drogen im Fahrzeug
Gegen fünf Fahrer leiteten die Einsatzkräfte Verfahren ein. Sie sollen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Steuer gesessen haben. Bei der Durchsuchung eines Wagens stießen die Polizisten zudem auf Betäubungsmittel und stellten diese umgehend sicher.
Fahrt ohne Führerschein
Besonders fiel bei den Kontrollen ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf. Er stand laut Polizei im Verdacht, betrunken und auf Drogen gefahren zu sein, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Zudem soll der junge Mann gar keinen gültigen Führerschein besessen haben.
Zwangspause am Parkplatz
Insgesamt fertigten die Beamten 16 Ordnungswidrigkeits-Anzeigen. Für vier Fahrer war die Reise an der A7 komplett beendet. Ihnen wurde wegen mangelhafter Ladungssicherung oder Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht die Weiterfahrt untersagt. Solche Großkontrollen sollen laut Autobahnpolizei auch künftig konsequent fortgesetzt werden, um ungeeignete Fahrer aus dem Verkehr zu ziehen, kündigt die Polizei an.