Von Stör bis Grüne-Soße-Eis - Fuldaer Genussfestival startet wieder
Grüne-Soße-Eis, Pfifferlingsstulle oder Stör mit Krustentierschaum - beim 13. Fuldaer Genuss-Festival gibt es ab heute (29.07.) wieder besonderes Essen mit Blick auf den Dom.
Mit-Veranstalterin Anja Lindner freut sich auf ein starkes Aufgebot: Neben Nelles Catering und dem Bio-Catering Lindengut ist in diesem Jahr auch Nobel & Josef mit dabei. „Er war letztes Jahr Gastkoch für eine Woche, ist dieses Jahr komplett mit 14 Tagen dabei", erklärt Lindner am FFH-Mikro. Als Neuheit ergänzt die Cocktailbar 22 das Angebot mit Longdrinks und Cocktails.
Grüne Soße als Eis - und Stör aus dem Rhöner Fischteich
Florian Lorösch von Nobel & Josef setzt auf regionale Saison-Produkte: Auf seiner Karte stehen unter anderem Grüne-Soße-Eis und eine Pfifferlingsstulle. Im Zelt des Lindengut Bio-Caterings gibt es Stör aus der Region - serviert mit einem Fregola Sarda-Risotto aus Hartweizengrieß und einem Krustentierschaum. „Der Krustentierschaum kommt von eigenen Flusskrebsen, die bei uns im Fischteich rumschwirren", verrät Anja Lindner. Dazu gibt es das Beste vom Lindengut-Rind.
Feuergrill, Fisch und Büffelmozzarella
Bei Nelles Catering steht der heiße Feuergrill im Mittelpunkt - mit allem, was schön gebraten ist. Wer kein Fleisch möchte, findet trotzdem etwas: Fisch, Antipasti oder Tomate mit Büffelmozzarella stehen ebenfalls auf der Karte.
Kaiserschmarrn und Crêpe als Dessert
Auch bei den Desserts haben sich die Veranstalter etwas Besonderes überlegt: Frisch gebrutzelt wird klassischer Kaiserschmarrn, dazu gibt es Crêpes, Eis und Kaffeekuchen. Das Konzept ist dabei bewusst ein anderes als auf einem normalen Stadtfest. „Die Speisen, die hier angeboten werden, die haben schon ein anderes Niveau", sagt Lindner. Bratwurst und Pommes sucht man hier vergeblich - das sei Absicht.
Einfach alles probieren - das Sharing-Prinzip
Wer möchte, kann sich quer durch alle Stände probieren. Viele Besucherinnen und Besucher bestellen an mehreren Ständen, stellen alles auf den Tisch und teilen - so entsteht ein bunter kulinarischer Mix. „Man pickt mal hier und da und verkosteт und so kann man eben auch die Vielfalt genießen", beschreibt Anja Lindner im FFH-Interview das Prinzip.
Dom im Blick, Schatten inklusive
Die Kulisse macht das Festival besonders: Auf der Pauluspromenade haben Besucherinnen und Besucher den Fuldaer Dom im Blick und den Schlosspark im Rücken. Für angenehme Temperaturen sorgen die Alleebäume entlang der Promenade. „Es gibt keine bessere Location, glaube ich, hier in Fulda, als den Dom vor Augen zu haben", schwärmt Anja Lindner.
Livemusik jeden Abend
Zur kulinarischen Reise gibt es jeden Abend Livemusik. Die Stadt hat zwei Künstler pro Tag organisiert: Der erste Act startet jeweils um 17 Uhr, der zweite ab etwa 19 oder 20 Uhr bis 23 Uhr.
Das 13. Fuldaer Genuss-Festival geht vom 29. Juli bis 9. August. Die Öffnungszeiten sind mittwochs bis samstags von 17 bis 23 Uhr, sonntags von 16 bis 21 Uhr. Eintritt frei, keine Reservierung nötig. A