Großbrand in Lauterbacher Innenstadt - Fünf Häuser betroffen
Großbrand in Lauterbach - Löscharbeiten gehen immer noch weiter
Nach dem verheerenden Brand in der historischen Altstadt von Lauterbach ist immer noch kein Ende für die Einsatzkräfte in Sicht. Sie müssen immer wieder aufflackernde Glutnester löschen.
Fünf Häuser wurden durch das Feuer beschädigt - zwei davon standen in Vollbrand. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf mehrere Millionen Euro. Sechs Menschen wurden durch Rauchgas verletzt, darunter zwei Einsatzkräfte.
Häuser teilweise einsturzgefährdet
Eine kräftezehrende Nacht liegt hinter den Einsatzkräften - aber es ist noch nicht vorbei. Der Bereich rund um die zerstörten Häuser ist abgesperrt, Feuerwehrleute ziehen kokelnde Balken aus den Dächern, immer wieder steigt Rauch aus den Häusern auf. Wie lange die Nachlöscharbeiten dauern werden, ist noch unklar, sagt Stadtbrandinspektor Jürgen Eifert am FFH-Mikro. Die Häuser sind teilweise einsturzgefährdet.
Durch die enge Bebauung breitet sich das Feuer schnell aus
Gegen 17.20 Uhr bricht das Feuer am Mittwochabend in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Marktstraße aus. Durch die enge Bebauung steht auch das benachbarte Haus bald in Vollbrand, drei weitere Häuser werden ebenfalls beschädigt, so die Polizei. Die enge Bebauung macht auch die Löscharbeiten so schwierig: Zwischen der Vorder- und der Rückseite der Häuser gebe es einen Höhenunterschied von 15 Metern, erklärt Eifert. Die genaue Brandursache muss noch ermittelt werden.
Viele Menschen haben Zuhause verloren
Viele Menschen haben ihr Zuhause verloren - alle fünf Häuser sind derzeit unbewohnbar, so Jürgen Eifert im Gespräch mit HIT RADIO FFH. Etwa 20 Personen, die nicht bei Familie oder Freunden unterkommen konnten, wurden in der Jugendherberge in Lauterbach untergebracht.
Großaufgebot im Einsatz
Zwischenzeitlich waren am Mittwochabend etwa 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, THW, Seelsorgern und Polizei vor Ort. Einen solchen Großeinsatz mitten in der Stadt habe es noch nicht gegeben, sagte der Stadtbrandinspektor.