Nach Großbrand in Lauterbach - Innenminister Poseck lobt Einsatzkräfte
Mehr als 320 Einsatzkräfte haben vergangene Woche gegen den Großbrand in Lauterbach gekämpft. Jetzt lobt Hessens Innenminister Roman Poseck deren Einsatz.
“Ich danke allen Einsatzkräften, die dafür gesorgt haben, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und damit noch größere Auswirkungen zu verhindern. Der Einsatz war für die Kräfte der Feuerwehr, des THWs, des Rettungsdienstes und der Polizei insbesondere wegen der Höhendifferenz und der topografischen Verhältnisse der Altstadt sehr herausfordernd”, heißt es in einer Mitteilung.
Von Solidarität beeindruckt
Ihn beeindrucke immer wieder, wie groß und selbstverständlich die Solidarität unter den Einsatzkräften sei, sagt Poseck. Von der hohen Leistungsfähigkeit der Feuerwehr in Lauterbach habe er sich bereits bei früheren Besuchen überzeugen können. “Auch bei diesem Großeinsatz haben die beteiligten Feuerwehren wieder einmal ihre Leistungsfähigkeit und ihre Professionalität unter Beweis gestellt.”
Notquartier in der Jugendherberge
Die Betroffenheit in der Region ist groß, doch die Solidarität wächst. Für die Bewohner der zerstörten Häuser wurde eine Jugendherberge als Notunterkunft bereitgestellt, in der sie mit Essen und Trinken versorgt werden. Zudem hat der Bürgermeister laut Ministerium einen Runden Tisch einberufen, um schnelle Lösungen für die obdachlos gewordenen Menschen zu finden.
Ursache noch unklar
Warum das verheerende Feuer im Herzen von Lauterbach ausbrach, ist derzeit noch völlig unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen der Polizei. Den fünf Personen, die giftiges Rauchgas eingeatmet hatten, geht es glücklicherweise wieder gut. Wie hoch der entstandene Sachschaden an den jahrhundertealten Gebäuden ist, steht noch nicht fest.