Hilfe statt Miete - Neues Wohnprojekt der Hochschule Fulda
Bezahlbarer Wohnraum ist auch in Fulda knapp. Das bekommen vor allem Studierende der Hochschule Fulda zu spüren. Deshalb hat die Hochschule Fulda jetzt das Projekt “Wohnen für Hilfe” gestartet.
Die Idee: Zimmer gegen Anpacken. Statt Monatsmiete gibt es Hilfe im Alltag. Das Projekt des International Office der Hochschule Fulda bringt Studierende, die ein günstiges Zimmer suchen, mit Menschen zusammen, die Platz haben und sich über Gesellschaft und Unterstützung im Alltag freuen.
Eine Stunde pro Quadratmeter
Die Rechnung ist simpel: Pro Quadratmeter Zimmer, den man alleine nutzt, leistet man eine Stunde Hilfe pro Monat. Bei einem 15-Quadratmeter-Zimmer sind das also 15 Stunden monatlich. Bezahlt werden nur die Nebenkosten wie Strom, Wasser und Gas - mehr nicht.
Was zählt als „Miete"?
Putzen, Kochen, Einkaufen, Gartenarbeit, Gesellschaft leisten oder mal gemeinsam spazieren gehen - all das kann als Hilfsleistung zählen. Wichtig: Professionelle Pflege ist ausgeschlossen, erklärt Stefanie Krecek vom International Office der Hochschule Fulda.
Nicht nur für Senioren
Das Projekt richtet sich aber nicht nur an Senioren, erklärt Krecek. Auch für Familien, Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderung könne es interessant sein, Wohnraum zur Verfügung zu stellen und an dem Projekt teilzunehmen.
Interesse?
Wer ein Zimmer anbieten möchte oder eines sucht, solle sich einfach beim International Office der Hochschule Fulda melden. Ansprechpartnerin ist Stefanie Krecek (0661 9640-1453). Alle Details werden dann in einem individuellen Vertrag geregelt - und die Wohnpartnerschaft startet für mindestens drei Monate.