Schlaflos in Gießen und Fulda - Hier gibt’s Hilfe für Studenten
Um Abhilfe bei der Wohnungssuche zum Semesterstart zu schaffen, hat das Studierendenwerk Gießen, zuständig für die JLU in Gießen, die Technische Hochschule Mittelhessen und die Hochschule Fulda, die Initiative „Netzwerk Wohnen“ gestartet.
Gerade zu Beginn des Studiums fehlt es oft an bezahlbaren Unterkünften. Gleichzeitig stehen in vielen privaten Haushalten oder Wohngemeinschaften immer wieder Zimmer leer. Genau hier setzt das Angebot an, um vorhandenen Wohnraum besser und schneller zu nutzen.
Auch befristete Angebote helfen
Gesucht werden laut Studierendenwerk nicht nur dauerhafte Bleiben. Auch Zimmer für einen begrenzten Zeitraum seien sehr willkommen. Davon profitieren den Angaben zufolge besonders Studienanfänger oder Austauschstudierende, die nur übergangsweise ein Dach über dem Kopf brauchen, bis sie etwas Eigenes gefunden haben.
Jeder zusätzliche Wohnplatz könne für die jungen Menschen einen entscheidenden Unterschied machen, heißt es von der Leitung des Studentischen Wohnens. Oft reiche schon ein einzelnes freies Zimmer aus, um den enormen Druck von der Wohnungssuche zu nehmen.
Einfache Meldung per Telefon oder Mail
Wer etwas Platz entbehren kann, kann sich direkt an das Studierendenwerk wenden. Vermieter können ihre freien Zimmer telefonisch unter 0641 40008-330 oder per E-Mail an netzwerk.wohnen@stwgi.de melden. Alternativ lässt sich das Wohnangebot auch selbst in die digitale Wohnbörse des Studierendenwerks eintragen. Die aktuelle Vermittlungs-Aktion läuft noch bis Ende Oktober 2026.
Mietvertrag bleibt Privatsache
Sobald ein freies Zimmer registriert ist, werden die gesammelten Informationen an interessierte Studierende weitergegeben. Diese können sich dann direkt bei den Anbietern melden, heißt es vom Studierendenwerk. Wer auf der Suche ist, kann sich zudem vom Team des Netzwerks beraten lassen. Der eigentliche Mietvertrag wird am Ende ganz klassisch privat zwischen den jeweiligen Parteien geschlossen.