Beschluss der Stadtverordneten - Johannes-Dyba-Allee behält ihren Namen
Die Johannes-Dyba-Allee in Fulda wird auch in Zukunft so heißen - das haben die Stadtverordneten entschieden.
33 Stadtverordnete, vor allem von der CDU, stimmten gegen den Antrag der SPD zu Umbenennung der Johannes-Dyba-Allee in Kastanien-Allee. 23 Abgeordnete haben für eine Umbenennung gestimmt, darunter Mitglieder der SPD, der Grünen und von Volt.
Dybas Rolle bei den Fällen von sexuellem Missbrauch im Bistum im Fokus
Die Diskussion über die Johannes-Dyba-Allee ging vor etwa einem Jahr los, als ein Bericht des Bistums Fulda veröffentlicht wurde, in dem es um die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt ging. Da kam die Frage auf, inwiefern der ehemalige Fuldaer Bischof Johannes Dyba über die Fälle von sexuellem Missbrauch im Bistum Bescheid wusste oder vielleicht sogar versucht hat, sie zu vertuschen.
Antrag der SPD-Fraktion
Die SPD-Fraktion hatte dann den Antrag gestellt, die Johannes-Dyba-Allee umzubenennen. Dyba eigne sich nicht als Namenpatron, weil Straßennamen Menschen ehren sollten, deren Wirken unstrittig positiv gewesen sei - das sei hier nicht der Fall, so die Begründung der SPD.
Bistum Fulda: “Wir tragen jede Entscheidung mit”
Das Bistum hatte schon vorher bekannt gegeben, dass es jede Entscheidung mittragen werde.