FFH Kreuz & Quer am 23. August - Viel los im Spätsommer
Hallo und herzlich willkommen bei Kreuz & Quer, Eurer Kirchensendung! Wir waren mit unseren Reportern wieder viel unterwegs und haben spannende Themen und Events für Euch recherchiert. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch im Dom St. Petri in Fritzlar? Da feiert Pfarrer Patrick Prähler einmal im Monat ein sogenanntes „Hochamt Plus“ - einen Gottesdienst mit einem besonderen Stück aus dem Dommuseum. Anschließend kann man im Kreuzgang des Doms noch den Escape Room ausprobieren.
Wir schauen auch auf den CSD in Fulda, der kommenden Samstag startet, und suchen außerdem noch tolle Ideen für die nächste 72-Stunden Aktion.
Außerdem geht es hoch hinaus: Im Mainzer Dom reinigen Industriekletterer die Decke des Doms. Und wir sagen auch „Tschüss“, denn die letzten Franziskaner sind nun aus ihrem Kloster Marienthal ausgezogen. Wir schauen auf Marienthal und wie es mit dem Kloster dort jetzt weitergeht.
Neue Pilgerstationen der Caritas
Unter dem Motto „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ soll das Pilgern Menschen auch generationenübergreifend verbinden und das gelingt jetzt noch besser. Der Deutsche Caritasverband und die Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft laden Menschen ein, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und Gemeinschaft zu erleben. Auch im Bistum Fulda beteiligen sich drei Caritas-Standorte an der bundesweiten Aktion und öffnen ihre Türen als Pilgerstationen.
Dies sind die Geschäftsstelle des Caritasverbandes für die Diözese Fulda e.V. in der Wilhelmstraße 2 in Fulda, die Caritas-Pflegeschule Fulda in der Ratgarstraße 13 in Fulda sowie die Geschäftsstelle der Caritas Marburg in der Schwanallee 48a.
Während der Öffnungszeiten können Pilgerinnen und Pilger an den drei Stationen Rast machen, neue Kraft schöpfen, einen Moment innehalten und ihren Camino-Pilgerausweis abstempeln lassen. Eine digitale Roadmap mit allen bundesweit registrierten Pilgerstationen hier downloaden.
Escape Room im Fritzlaer Dom
Direkt angrenzend an den Dom St. Peter in Fritzlar befindet sich der frisch sanierte Kreuzgang. Und sobald es dunkel wird, verwandelt sich dieser Ort in einen Escape Room. Dann heißt es: Rätsel lösen und den Schatz finden, den der Heilige Bonifatius einst vor seinen Widersachern versteckt hat. Die Aufgaben sind ganz schön kniffelig - Schwarm-Intelligenz ist gefragt. Der Escape Room ist bestens geeignet für Gruppen von vier bis sechs Leuten. Aber aufgepasst: Ihr habt nur eine Stunde Zeit. Pro Teilnehmer kostet der Escape Room 23 €, Kinder zahlen 13 €. Anmeldungen laufen über das Katholische Dompfarramt:
Dr.-Jestädt-Platz 11
34560 Fritzlar
Tel:. 0 56 22 / 99 99 28
Tel.: 0 56 22 / 99 99 0
Mobil: 01 76 / 86 25 70 32
E-Mail: sankt-peter-fritzlar@pfarrei.bistum-fulda.de
Domschatz Fritzlar
Das Dommuseum Fritzlar beherbergt einen der bedeutendsten romanischen Kirchenschätze in ganz Deutschland. Es befindet sich direkt am historischen Dom St. Peter in Fritzlar und zeigt wertvolle christliche Kunstwerke aus über 1.300 Jahren Kirchengeschichte. Zu den besonderen Schätzen gehört das Heinrichskreuz, das mit Hunderten Edelsteinen verziert ist. Kaiser Heinrich II. schenkte es im 11. Jahrhundert der Fritzlarer Kirche. Ein weiteres Highlight ist der Kamm des heiligen Bonifatius, der in einem wertvollen Scheibenreliquiar aufbewahrt wird. Und auch die Dombibliothek ist ein Abstecher wert, denn hier lagern uralte, handgeschriebene Bücher aus der Zeit ab dem 8. Jahrhundert.
Öffnungszeiten:
| Zeitraum | Wochentage | Öffnungszeit |
| April bis November | Dienstag – Freitag Samstag Sonntag & Feiertage | 10:30 – 12:30 Uhr & 14:00 – 17:00 Uhr 11:00 – 16:00 Uhr 14:00 – 16:00 Uhr |
| Dezember bis März | Dienstag – Freitag Samstag Sonntag | 10:30 – 12:30 Uhr & 14:00 – 16:00 Uhr 11:00 – 16:00 Uhr 14:00 – 16:00 Uhr |
72-Stunden-Aktion
Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend und seiner Verbände. Unter dem Motto „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ ist es die größte Jugendsozialaktion in Deutschland. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene setzen dabei innerhalb von exakt 72 Stunden gemeinnützige, soziale oder ökologische Projekte um. Die nächste bundesweite Runde findet vom 10. bis 13. Juni 2027 statt. Wenn Ihr mitmachen möchtet, hier findet Ihr alle Infos rund um die Anmeldung.
Marienthal - Kloster leer, Wallfahrt geht weiter
Nach mehr als 150 Jahren ist es nun still im Rheingau-Kloster Marienthal im Bistum Limburg. Die letzten sieben Franziskaner wurden mit einem großen Festgottesdienst verabschiedet. Das hohe Alter der Ordensbrüder und Nachwuchsmangel waren die Gründe für die Aufgabe des Klosters.
Doch die Wallfahrtskirche bleibt voller Leben. Denn die Seelsorge für die bis zu 7.000 Pilgerinnen und Pilger im Jahr und die Gottesdienste dort werden ab dem Ersten Advent von zwei Vinzentinern aus Indien übernommen. Bis dahin haben sich Pfarrer Michael Pauly und Pfarrer Marcus Fischer von der Pfarrei Heilig Kreuz Rheingau für die Betreuung des geschichtsträchtigen Wallfahrtsortes bereiterklärt.
Marienthal ist für sein jahrhundertealtes Gnadenbild von Maria bekannt. Vor diesem Bild soll 1309 ein erblindeter Jäger gebetet haben und anschließend sein Augenlicht wiedererlangt haben. Seitdem kommen Pilger in den Ort und bitten um Marias Hilfe.
Offenes Haus auf dem Jakobsberg
Am Sonntag, 23. August, lädt das Geistliche Zentrum Kloster Jakobsberg von 15 bis 18 Uhr zum Tag des offenen Hauses ein. Das ehemalige Kloster wird gerade umgebaut und weiterentwickelt. Unter anderem entstehen im früheren Klosterbereich 18 neue Gästezimmer.
Beim Fest könnt Ihr an Baustellen-Führungen teilnehmen und Euch Bereiche anschauen, die nicht öffentlich zugänglich waren. Dazu gibt es Musik, Leckereien aus der Klosterküche, Kinderangebote, eine Hüpfburg sowie eine neue Familienschatzsuche übers Gelände. Die dafür installierten QR-Codes bleiben auch nach dem Fest bestehen und können dauerhaft genutzt werden.
Reparieren statt wegschmeißen
Dinge gemeinsam reparieren, statt sie einfach wegzuschmeißen - das ist das Motto des Repair-Cafes im Neu-Isenburger Stadtteil Gravenbruch. Alle zwei Wochen könnt Ihr hier zum Beispiel Euer kaputtes Fahrrad hinbringen und gemeinsam mit dem Team um Dieter Hagedorn reparieren. Der nächste Termin des Repair-Cafes im Sozialpastoralen Zentrum: 01. September von 10:30 - 12:00 Uhr.
Deckenreinigung in 30 Metern Höhe
In den vergangenen sechs Wochen wurde im Mainzer Dom die Decke über dem Chorgestühl im Westchor gereinigt – zum ersten Mal seit den 1950er Jahren. Entsprechend deutlich waren dort die Spuren von Ruß, Weihrauch und anderen Verschmutzungen zu sehen. Besonders spektakulär war die Reinigung selbst: Statt eines riesigen Gerüsts setzte die Dombauhütte gemeinsam mit dem Unternehmen Seilkonzept auf eine eigens entwickelte Konstruktion aus Traversen und zahlreichen Seilen. Höhenarbeiter konnten sich damit bis in die verschiedenen Winkel des Gewölbes abseilen und die Flächen mit speziellen Restaurierungsschwämmen reinigen. Die Technik soll künftig auch in weiteren Bereichen des Mainzer Doms zum Einsatz kommen. Hier findet Ihr dazu ein spannendes Video.
Neues Zuhause fürs Kloster Engelthal
Nach 64 Jahren endet die benediktinische Klostergeschichte in Engelthal. Die zwölf Schwestern verlassen ihr bisheriges Zuhause und ziehen auf den Rochusberg bei Bingen. Dort werden die Benediktinerinnen künftig in deutlich kleineren und übersichtlicheren Räumen mit Gemeinschaftsbereichen, Kapelle und Bibliothek leben.
Am 23. August wird das Kloster Engelthal in der Wetterau offiziell ausgelöst. Die bisherige Klosteranlage nutzt künftig die Diakonie, um dort ein Hospiz einzurichten. Den Livestream vom Abschiedsgottesdienst findet ihr hier.
Buch-Gottesdienst „Die Achterbahn im Himmel“
Wenn eine Diagnose die heile Familienwelt zerstört – die Mutter hat Brustkrebs in einer aggressiven Form: Wie erlebt eine Familie das Hoffen und Bangen? Wie ist es, wenn die Mutter und Ehefrau stirbt? Wie geht es danach für die verbliebene Familie weiter? Das hat das Olaf Dellit selbst erlebt: Seine Frau starb an Krebs. Über die Zeit mit der Krankheit, den Tod und die Zeit mit den beiden Kindern danach hat er ein Buch geschrieben: „Die Achterbahn im Himmel - oder: Was ein blauer Toaster mit der Trauer um meine Frau zu tun hat.“ Auf diese Fragen sucht der Autor Antworten. Er erzählt, wie seine Familie durch diese Zeit gekommen ist und warum er trotz allem dankbar ist. Darüber spricht er heute am 23. August in einem Gottesdienst um 10 Uhr in der Kasseler Christuskirche. Anschließend besteht im Kirchencafé die Möglichkeit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.
Strickaktion für Menschen in Not
Unter dem Motto „Aus Wolle wird Wärme“ startet der Werkraum Treysa eine Hilfsaktion für obdachlose und bedürftige Menschen. Ziel ist es, gemeinsam warme Socken zu stricken, die im Herbst an die Kältehilfe des Diakonischen Werkes übergeben werden.
Die Socken sollen anschließend gezielt an Menschen verteilt werden, die während der kalten Jahreszeit darauf angewiesen sind. An der Aktion können sich Interessierte mit Woll- oder Geldspenden sowie durch eigenes Stricken beteiligen.
Die Socken können zu Hause, gemeinsam mit anderen oder direkt im Werkraum Treysa angefertigt werden. Bei Bedarf stellt der Werkraum kostenlos Wolle zur Verfügung. Diese kann in der Steingasse 7 abgeholt oder auf Wunsch nach Hause gebracht werden.
Gesucht werden noch Strickerinnen und Stricker für Handschuhe, Mützen und natürlich Socken. Bei Interesse beim Werkraum Treysa melden.