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Mindestens 50.000 Euro in Geldscheinen wehen aus Mainzer Hochhaus

Mindestens 50.000 Euro - Anwohner melden Geldscheinregen in Mainz

Ungewöhnlicher Niederschlag in Mainz: Auf dem Lerchenberg hat es Montagabend an einem Hochhauskomplex Geld geregnet.

Anwohner und Polizei sammelten die Scheine ein, die teilweise auch in Büsche geweht wurden. Die Feuerwehr rückte mit einer Leiter an und sammelte Geldscheine von Flachdächern und Garagen, so ein Polizeisprecher zu FFH. Woher das Geld komme, werde noch ermittelt. 

Stammt Geld aus Straftat?

"Die Vermutungen reichen von eingenähtem Geld in ein Kopfkissen, dass versehentlich beim Ausschlagen herausfiel, bis hin zu Geld, dass aus einer Straftat stammt", sagte ein Polizeisprecher. Trotz Nachfragen bei Anwohnern und Findern, konnte der Eigentümer bislang nicht in Erfahrung gebracht werden.

Geld kommt voraussichtlich ins Fundbüro

Sollte dieser nicht ermittelt werden, wird das Geld an das zuständige Fundbüro der Stadt Mainz übergeben. "Hier kann es durch den rechtmäßigen Besitzer gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises abgeholt werden", so ein Polizeisprecher. Finder fordert sie auf, die Geldscheine bei der Polizei abzugeben. "Fundunterschlagung sei kein Kavaliersdelikt", heißt es. Laut Einsatzleiter handelte es sich um mindestens 50.000 Euro.

Polizeisprecher Thomas Sinner von der Polizei Mainz

Sinner: "Wir wurden informiert, dass es Geldscheine vom Himmel regnen würde."

Ja, kurz nach siebzehn Uhr wurde unsere Polizeidienststelle hier durch die Bevölkerung informiert, dass es Geldscheine vom Himmel regnen würde. Und das kommt natürlich zunächst mal. Niemand glauben, wir haben ja nicht so weit. Und es war tatsächlich so ein Geldsegen vieler vom Himmel herab

© HIT RADIO FFH
© Polizei

Einige der sichergestellten Geldscheine hat die Polizei fotografiert

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