Lösung gegen starke Hitze - Nebelduschen in Frankfurter Innenstadt?
In Frankfurt werden viele Menschen jetzt im Sommer wieder um die Wette schwitzen. Hitze ist besonders in Großstädten oft ein Problem. Deshalb gibt es jetzt einen Vorschlag der Römer-Koalition.
Die Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt will im Sommer an zentralen Stellen in Frankfurt sogenannte Nebelduschen installieren. Sie versprühen einen feinen Wassernebel und sorgen so für ein angenehmeres Klima.
Magistrat prüft Installationen
Noch ist es nicht sicher, ob der Vorschlag Realität wird. Der Magistrat prüft gerade geeignete Plätze für die Installationen. Bisher stehen als mögliche Standorte Konstablerwache, Willy-Brandt-Platz, Börneplatz und Kaisertor.
Vorbild in Wien
Die Idee der Nebelduschen ist nicht neu, es gibt sie schon in anderen großen Städten. Speziell aus Wien zog die Frankfurter Regierung Inspiration, wo die Lösung für starke Hitze großteils positiv angenommen wird.
Langfristig braucht es auch andere Lösungen
Während die Nebelduschen einen schnellen Effekt für die Frankfurterinnen und Frankfurter hätten, benötigt es langfristig weitere Maßnahmen, um die ansteigenden Temperaturen besser zu bewältigen. Diese könnten beispielsweise mehr Begrünung oder Entsiegelung beinhalten.
Stimmung unter Bürgerinnen und Bürgern gemischt
Am FFH-Mikro äußern sich viele positiv zu dem Vorschlag der Nebelduschen. Ein Frankfurter meint: "Ich finde es eigentlich gar nicht so schlecht, diese Idee, weil es immer mehr Leute auch im Sommer gibt, die ja auch kollabieren während der Hitze."
Andere Stimmen fielen kritischer aus: "Ich finde das nicht so sinnvoll, wenn dann viel Geld ausgegeben wird für einige Sachen, die man eigentlich gar nicht braucht."
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