Im "Dauerstress" Abstiegskampf - HSG Wetzlar will gegen Erlangen punkten
Drei Spiele bleiben den Handballern der HSG Wetzlar noch, um den ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte zu verhindern. Am Samstagabend (19 Uhr) sollen zu Hause gegen den HC Erlangen die nächsten Punkte her. Die beiden letzten Heimspiele geben Hoffnung.
“Wir sind für viele Beobachter jetzt nicht mehr Abstiegskandidat Nummer eins”, meint Wetzlars Trainer Runar Sigtryggson vor dem Duell - weiß aber auch, dass der Schein trügt. Die Mittelhessen liegen aktuell auf dem ersten Nichtabstiegsplatz 16, nur das bessere Torverhältnis trennt sie von Minden auf Rang 17. Es müssen also weiter unbedingt Punkte her.
Fans sollen wieder der Faktor sein
In den letzten beiden Heimspielen vor der Länderspielpause gelang das hervorragend. Vor ausverkauftem Haus bezwang die HSG sowohl den Bergischen HC als auch Rekordmeister THW Kiel deutlich. Es war eine Art Wiederaufstehung der HSG, die nach dürftigen Monaten ihre Fans endlich wieder mitreißen konnte. So eine Stimmung wünschen sich die Verantwortlichen auch am Samstag gegen Erlangen. “Es kann natürlich gegen den HCE wieder Phasen geben, in denen es nicht so läuft. Aber unsere Fans haben ein sehr gutes Fingerspitzengefühl”, meint Sport-Geschäftsführer Michael Allendorf im FFH-Gespräch.
Länderspielpause auch zum Abschalten genutzt
Personell kann die HSG gegen den direkten Konkurrenten aus den Vollen schöpfen. Über die Länderspielpause hätten sich alle Spieler gut erholt, berichtet Sigtryggson. “Abstiegskampf ist Dauerstress, und zwar kein positiver. Ich denke, da hat es allen gut getan, mal etwas abzuschalten”, sagt der Coach. Auch die ärgerliche Last-Minute-Niederlage vor zwei Wochen in Göppingen habe das Team abgehakt. Jetzt gilt vor den eigenen Fans wieder voller Fokus auf das drittletzte “Endspiel”.
Erlangen spielt “extrem körperlich”
Auf dem Papier kommt mit Erlangen ein Team auf Augenhöhe. Die Franken kämpfen selbst noch um den Klassenerhalt und können diesen mit einem Sieg in Wetzlar endgültig sichern. “Erlangen spielt eine sehr körperliche Abwehr. Wir müssen von Anfang an da sein und dürfen nicht wieder die ersten Minuten verschlafen”, fordert Trainer Sigtryggson vor diesem enorm wichtigen Duell. Dnen noch hat die HSG den Klassenerhalt in der eigenen Hand und muss nur mit einem Auge auf die Konkurrenz aus Minden und Leipzig schauen.
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