So soll das Suchtzentrum helfen - Ort für drogenabhängige in Frankfurt
In Frankfurt wurden jetzt die Pläne für das neue Suchthilfezentrum in der Niddastraße vorgestellt.
Das einstige Streitthema der Römer Koalition ist inzwischen eine beschlossene Sache. Im Frankfurter Bahnhofsviertel sind laut Stadt rund 250 schwer drogenabhängige Menschen unterwegs. Viele von ihnen sind süchtig nach Crack. Ihnen soll auf diesem Wege geholfen werden.
Josef: “…besser als im öffentlichen Raum.”
Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef sagt: “Es ist immer besser, wenn wir die Menschen in den Inneneinrichtungen behandeln, als im öffentlichen Raum. Deswegen ist es gut, dass wir ein solches Angebot haben.” Auf diesem Wege solle auch der öffentliche Raum entlastet werden, da dann weniger Suchtkranke auf den Straßen unterwegs seien.
Vier Säulen
Mit dem Suchthilfezentrum wolle man laut Sozialdezernentin Elke Voitl vor allem vier Säulen angehen. Prävention, Betreuung und Therapie, Schadensminimierung und die Bekämpfung von Drogenhandel. Voitl sagt "Wir werden einen Ort schaffen, der attraktiver ist als die Straße."
Mehrere Träger
Das Suchthilfezentrum soll im nächsten Jahr öffnen. Gleich mehrere Träger sollen sich die Aufgaben teilen. Die Jugendberatung und Jugendhilfe e.V, die Integrative Drogenhilfe e.V, die Aidshilfe Frankfurt und die Malteser Suchthilfe Frankfurt. Das soll im März in der Stadtverordnetenversammlung abgesegnet werden.
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