Seine Begründung ist kurios - Biker rast mit 118 km/h durch Hanau
Ein junger Motorradfahrer ist mit 118 km/h durch Hanau gerast. Das berichtet die Polizei. Die Begründung des Fahrers für sein Rasen ist kurios.
Einer zivilen Polizeistreife fiel die Kawasaki auf der Lamboystraße am Mittwochabend (19.03.) zunächst nicht wegen der Geschwindigkeit auf, sondern durch ihr enorm lautes Abgasgeräusch.
Polizei stoppt Motorradfahrer
An einer Ampel stoppte der Fahrer noch, beschleunigte bei Grün dann aber stark. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und aktivierte die Videotechnik ihres Zivilwagens. In der Antoniterstraße maßen sie bei erlaubten 50 km/h dann stolze 118 Stundenkilometer. Daraufhin stoppten sie den Fahrer.
Lange Mängelliste
Der 21-jährige Hanauer hielt sein Motorrad den Angaben nach umgehend an. Bei der Kontrolle stellte sich den Angaben zufolge schnell heraus, warum die Maschine so laut war: Der sogenannte DB-Killer im Schalldämpfer fehlte. Obendrein waren hinten keine Blinker montiert und der TÜV war seit sechs Monaten abgelaufen.
Teures "Freifahren"
Der junge Mann erklärte der Polizei den Grund für die Raserei. Er habe den Motor nach der Winterpause lediglich einmal "freifahren" wollen. Dieser Versuch kommt ihn nun teuer zu stehen. Das Motorrad wurde sichergestellt und wird jetzt von einem Sachverständigen geprüft. Den Fahrer erwarten laut Polizei zudem rund 1.500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.