Drogenelend im Bahnhofsviertel - Das Ziel des Krisengipfels in Frankfurt
Müll, Gestank, Suchtkranke: Frankfurts Bahnhofsviertel steht im Fokus. Vertreter von Stadt und Land beraten am Freitag (26. Juni) über Sicherheit, Ordnung und Hilfsangebote für Betroffene.
Vertreter der hessischen Landesregierung und der Stadt Frankfurt werden kommende Woche über die Situation im Bahnhofsviertel beraten. Das Spitzengespräch findet am kommenden Freitag (26. Juni) in Frankfurt statt, wie das Büro von Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) auf Anfrage bestätigte.
Große Runde
Beteiligt seien mehrere Minister und Ministerinnen sowie von Frankfurter Seite neben dem Oberbürgermeister mehrere Dezernate. Auch der Frankfurter Polizeipräsident und der Konzernbevollmächtigte der Bahn würden anwesend sein.
Ziel: Sicherheit und Ordnung
Josef hatte in einem Brief an den hessischen Innenminister Roman Poseck (CDU) einen "Bahnhofsgipfel" ins Spiel gebracht. Ziel müsse es sein, Sicherheit und Ordnung zu stärken, die Situation für Anwohnende und Gewerbetreibende zu verbessern und die Suchthilfe sowohl medizinisch als auch ausstiegsorientiert weiterzuentwickeln, heißt es in dem Schreiben, das der dpa vorliegt.
"Unzumutbare und alarmierende Zustände"
Poseck hatte zuvor die Stadt scharf kritisiert und von unzumutbaren und alarmierenden Zuständen gesprochen. Der CDU-Politiker warf Frankfurt einen Zickzack-Kurs vor. Das Bahnhofsviertel habe eine magnetische Wirkung auf Crack-Abhängige und dies habe die Stadt verstärkt.