Bundespolizei warnt Drohnen-Piloten am Frankfurter Flughafen
Polizei warnt Drohnen-Besitzer - Nicht am Frankfurter Airport fliegen!
Die Bundespolizei scannt das Frankfurter Flughafengelände laufend nach Drohnen. Der gesperrte Luftraum kann leichter verletzt werden, als harmlose Hobby-Piloten vielleicht denken.
Am Frankfurter Flughafen hat die Bundespolizei potenzielle Drohnenpiloten davor gewarnt, unabsichtlich die Flugverbotszone zu verletzen.
In einem Kurz-Video auf der Plattform Instagram macht ein Beamter darauf aufmerksam, dass auch Teile der benachbarten Gemeinden Kelsterbach, Mörfelden-Walldorf und Flörsheim in der Flugverbotszone liegen. Wer dort eine Drohne aufsteigen lasse und entdeckt werde, riskiere eine Strafanzeige oder Ordnungswidrigkeit.
Deutlich mehr Drohnen unterwegs
Die Bundespolizei scannt bereits seit dem vergangenen Jahr die unmittelbare Flughafenumgebung nach Drohnen. Nach Informationen aus Luftverkehrskreisen sind dabei bereits häufiger privat genutzte Drohnen aufgefallen, mit denen etwa bei Feiern ausgefallene Bilder gemacht werden sollten. Laut Statistik der Deutschen Flugsicherung gab es in Frankfurt im ersten Halbjahr bereits 27 Drohnensichtungen nach 47 im kompletten Jahr 2025.
Die Bundespolizei ermahnte Drohnenpiloten, sich vor dem Start mit den Gegebenheiten vertraut zu machen, etwa auf der Webseite der Deutschen Flugsicherung oder auf der Digitalen Plattform Unbemannte Luftfahrt (Dipul).
Kritische Infrastruktur
Deutschlands größter Flughafen gehört zu einer Liste von acht Airports, die zur kritischen Infrastruktur des Landes gerechnet werden und besser gegen Ausspähung und Angriffe durch Drohnen geschützt werden sollen. Neben Frankfurt wurden die Flughäfen München, Berlin-Brandenburg, Köln/Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig/Halle und Stuttgart genannt.