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Ausstellung im Landesmuseum Darmstadt: Faszination des Horrors

Neue Ausstellung in Darmstadt - Faszination des Horrors

Bis zum 2. Juni wird die Ausstellung "Tod und Teufel. Faszination des Horrors" im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt gezeigt. 
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Bis zum 2. Juni wird die Ausstellung "Tod und Teufel. Faszination des Horrors" im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt gezeigt. 

Eine neue Ausstellung zeigt im Hessischen Landmuseum in Darmstadt eine Geschichte des Schreckens. "Tod und Teufel. Faszination des Horrors" thematisiert das Grauen in Werken alter Meister bis zur Aktualität in Mode, Musik, Film und zeitgenössischer Kunst.

"Horror als Genre begleitet kontinuierlich die Kulturgeschichte", sagte Museumsdirektor Martin Faass vor der Ausstellungseröffnung. Die Schau mit mehr als 100 gezeigten Werken ist vom Kunstpalast Düsseldorf in Kooperation mit dem Landesmuseum entstanden. Sie ist bis zum 2. Juni in Darmstadt zu sehen.

Verschiedene Seiten von Horror

"Es ist ein ungewöhnliches Thema für Kulturinstitutionen", sagte die Kuratorin vom Kunstpalast Düsseldorf, Westrey Page. Horror gelte teils als oberflächlich und abgedroschen. Sie wolle die Tiefe zeigen. Horror sei unglaublich vielfältig und auch politisch.

Kunst, Mode, Musik und Film

Die Ausstellung zeigt alte Meister wie Albrecht Dürer, morbide Mode, den Einfluss auf die Musik, wie er sich in Plattencovern und Leadtexten von Bands wie Iron Maiden oder Motörhead widerspiegelt. Sie zeigt Skulpturen oder Fotos von Henkersmahlzeiten von in den USA zum Tode verurteilten Straftätern, die Stillleben ähneln. Auch der Einfluss auf die Filmindustrie mit Filmen wie Rosemary's Baby oder der Exorzist sind Thema. Hier fand Horror schon früh Eingang - mit Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm Nosferatu von 1922, von dem Sequenzen gezeigt werden. Auch Puppen sind zu sehen. 

Protest und Widerstand

Die Darstellung von Horror habe sich in der jüngeren Vergangenheit auch als Protest und Widerstand formiert. Metall-Musik sei das Genre, das sich mit Satanismus beschäftige, auch um Normen der christlichen Gesellschaft zu widersprechen, sagte Page. Seien im Mittelalter Darstellungen von Dunkelheit, Tod und Dämonen unsympathisch gewesen, seien die Darstellungen heute auch Sympathiefiguren.

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