Verfolgungsjagd in Mannheim - Teenager flieht mit 140 km/h vor Polizei
In der Mannheimer Innenstadt hat sich ein 18-jähriger Autofahrer am frühen Freitagmorgen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der junge Mann ignorierte die Signale der Beamten und raste mit überhöhter Geschwindigkeit bis nach Ludwigshafen. Die Polizei entdeckte bei ihm Hinweise auf Drogenkonsum.
Am frühen Freitagmorgen wurde ein junger Autofahrer in Mannheim von der Polizei zur Kontrolle aufgefordert. Der 18-Jährige fiel den Beamten aufgrund eines defekten Rücklichts auf. Statt anzuhalten, beschleunigte er seinen Audi, als die Polizeistreife an der Straße zwischen den Quadraten E4 und F4 deutliche Signale gab. Er fuhr mit hohem Tempo zur Kurt-Schumacher-Brücke, während die Polizei die Verfolgung aufnahm.
Hohe Geschwindigkeiten auf der Flucht
Auf der Brücke beschleunigte der Fahrer auf bis zu 140 km/h. Die rasante Verfolgungsjagd führte die Beamten bis nach Ludwigshafen. Dort bog der Audi auf die Rheinuferstraße ab. In der Unterführung unter der Kaiser-Wilhelm-Straße verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Es schleuderte und kam schließlich auf einem Grünstreifen zum Stehen. Glücklicherweise wurden dabei keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Verletzte Beifahrerin und Drogenverdacht
Die 22-jährige Beifahrerin des flüchtenden Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen, benötigte aber keine medizinische Sofortbetreuung. Bei der Kontrolle des Fahrers entdeckten die Polizisten Anzeichen für Drogenkonsum. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht auf Cannabis.
Fehlende Fahrerlaubnis und illegale Fahrzeugnutzung
Weiteren Ermittlungen zufolge hatte der junge Mann das Auto ohne Erlaubnis des Besitzers genutzt und besaß keinen Führerschein. Die Ermittlungen der Mannheimer Polizei umfassen nun unter anderem unerlaubte Autorennen, Fahren unter Drogeneinfluss und das Fahren ohne Fahrerlaubnis. Zudem drohen dem 18-Jährigen Bußgelder für seine Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung.
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