Vor allem im Kreis Groß-Gerau - Hessen hat die höchste Storchendichte
Mit 7,4 Störchen pro 100 Quadratkilometer erreicht Hessen die höchste Dichte bundesweit.
Vor allem das hessische Ried in Südhessen gilt als Topgebiet.
Zahl der Tiere steigt stetig
Der Bestand an Störchen in Hessen wächst stetig. So gab es laut dem Ornithologen Bernd Petri im vergangenen Jahr 1.563 Brutpaare. "Das war eine Zunahme von 164 Brutpaaren im Vergleich zum Jahr 2024 mit 1.399 Brutpaaren", erläuterte der Weißstorchexperte beim Naturschutzbund Hessen (Nabu).
Hessisches Ried ist Storchen-Hotspot
In den vergangenen 30 Jahren sei eine jährliche Zuwachsrate von 10 bis 20 Prozent zu verzeichnen gewesen. Topgebiet sei das hessische Ried. Auch die Radenhäuser Lache bei Kirchhain zähle zu den Hauptbrutgebieten.
Die meisten Paare gibt es im Kreis Groß-Gerau
Mit einer Anzahl von 7,4 Vögeln auf 100 Quadratkilometern hat Hessen laut Petri die höchste Storchendichte in ganz Deutschland. Die mit Abstand meisten Brutpaare leben dem Experten zufolge im Landkreis Groß-Gerau (406), gefolgt vom Wetteraukreis (243) und dem Main-Kinzig-Kreis (184).