Polizei konfisziert "K.I.T.T." - Nachbau von Kult-Auto in Höchst gestoppt
In Höchst (Odenwald) hat die Polizei beim Tuning-Treffen "Cars meets City" einen außergewöhnlichen Pontiac sichergestellt. Das Auto war liebevoll und sehr detailgetreu zum Kultfahrzeug "K.I.T.T." aus "Knight Rider" umgebaut worden, entsprach aber genau deshalb nicht den Verkehrsvorschriften. Was nun auf den Auto-Liebhaber zukommt.
Das Tuning-Treffen "Cars meets City" in Höchst (Odenwald) zieht Auto-Bastler und -Fans an. Nicht nur den Besuchern, sondern auch der Polizei fiel ein 46-jähriger Mann aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg auf. Der Grund: Sein schwarzer Pontiac Firebird Trans mit rotem Lauflicht. Das Auto mit Baujahr 1986 war dem berühmten "K.I.T.T." aus der 80er-Jahre-Serie "Knight Rider" nachempfunden.
Unglaubliche Details am Fahrzeug
Der Wagen bot den Angaben der Beamten nach einige Besonderheiten: ein Cockpit mit zahlreichen Knöpfen und Anzeigen, ein flugzeugähnliches Steuerhorn und eine Lautsprecheranlage, aus der mit Originalstimme "Das war's dann wohl für heute..." ertönte, als die Polizei kam. Einige Details wie ein Heck, dass Harpunenpfeile verschießen kann und eine verbaute Nebelanlage sollten dem Filmauto möglichst nahekommen - sie verstoßen allerdings gegen die Straßenverkehrsordnung.
Verstoß gegen die Verkehrssicherheit
Bei der Kontrolle stellte die Polizei weitere Verstöße an der Beleuchtungsanlage fest. Weil die Betriebserlaubnis in Folge der unzulässigen Umbauten erloschen war, musste das Fahrzeug sichergestellt werden - "mit einem weinenden Auge", heißt es von der Polizei.
Fahrer muss mit Konsequenzen rechnen
Denn: Auch ein toller Umbau muss schlussendlich der Verkehrssicherheit genügen und dem technischen Reglement für den öffentlichen Straßenverkehr entsprechen, so die Polizei. Der Besitzer muss nun mit einem Bußgeldverfahren rechnen.