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Tausende Fahrradfahrer demonstrieren für Verkehrswende in Hessen

Für Verkehrswende in Hessen - 8.500 Radler demonstrieren auf Autobahnen

Tausende Radfahrerinnen und Radfahrer haben sich am Sonntag an einer großen Fahrraddemo auf der Autobahn beteiligt. Von Frankfurt machten sie sich über die A648 und die A66 auf den Weg nach Wiesbaden, die dafür gesperrt wurden.

Die Polizei sprach zu Beginn von rund 4.000 Teilnehmern, im weiteren Verlauf korrigierten die Beamten die Zahl nach oben, auf knapp 8.500 Menschen. Ziel der Teilnehmer ist, in der Landeshauptstadt die gesammelten Unterschriften für das geplante Volksbegehren Verkehrswende an die Landesregierung zu übergeben. Die Organisatoren hatten bis zu 10.000 Teilnehmer an der Fahrrad-Demo erwartet.

Unterschriften für Verkehrswende an Verkehrsminister Al-Wazir übergeben

Die Unterschriften für das Volksbegehren wurden mit Lastenrädern nach Wiesbaden gebracht und dort am Nachmittag dem hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) übergeben. Insgesamt 70.232 Unterschriften seien es gewesen, sagte Ansgar Hegerfeld vom Volksbegehren Hessen. Da im Tagesverlauf noch weitere zahlreiche Unterschriften eingesammelt worden seien, dürfte die Zahl nach seinen Worten noch steigen. Mit der Resonanz sei man sehr zufrieden, sagte Hegerfeld. "Wir haben unser Ziel mehr als erreicht."

Verkehrswendegesetz soll für mehr Rad- und Fußwege sowie stärkeren ÖPNV-Ausbau sorgen

Al-Wazir zeigte sich in einer Mitteilung beeindruckt "vom zivilgesellschaftlichen Engagement so vieler Menschen und der Initiative Verkehrswende. Es sieht so aus, als hätten deutlich mehr Hessinnen und Hessen die Initiative unterzeichnet als die nötigen ein Prozent der Wahlberechtigten", so der Minister. "Die Forderungen der Initiative sind Rückenwind für die hessische Verkehrspolitik, denn wir arbeiten seit Jahren an der Verkehrswende in Hessen."

Ziel des Volksbegehrens ist ein Verkehrswendegesetz, mit dem die Mobilität in Hessen bis 2030 klimaneutral und sozial gerecht gestaltet werden soll. Dazu sollen unter anderem Radwege, Fußwege und vor allem Bus und Bahn stark ausgebaut werden.

FFH-Umfrage: "Demonstration zeigt, dass viele eine Verbesserung im Verkehr wollen"

Viele Teilnehmer waren zufrieden mit der Demonstration und fordern eine Verkehrswende.

Das war ein unglaubliches Erlebnis mit so einer riesigen Anzahl von Fahrradfahrern. Er auf der Autobahn zu sein. Und das war vollkommen harmonisch und extremer Gegensatz zu dem, was wir sonst als Autofahrer, die will ja auch alle sind auf der Autobahn erleben wie Sennas Wiesbaden Auto. Dann las reinfallen. Meine zwei Kinder mit ein Verein der Eindruck,

dass es so viele Wahlen gezeigt haben, wie viele Leute Dach verbaut im öffentlichen Nahverkehr haben wollen. Wie viele Radfahrer eben verbesserte Bedingungen haben wollen, hat gesagt, er hätte noch nie so viele Radler Räder gesehen wir heute und war sehr begeistert und haben Handel ist quasi auch mitgeben, viele Leiter des unterstützt.

Wer hat richtig Spaß gemacht, was wir vor einigen aufgefallen ist, dass

wir zwar ganz langsam gefahren sind, man aber dadurch, dass man nicht ständig anhalten musste, trotzdem total schnell voran kam. Also war auch total schönes Gefühl mit den ganzen Leuten auf der Autobahn zu sehen und hat in den, wenn man einmal an einen Anhöhe war,

ein bisschen in den Horizont geguckt. Und da waren immer noch Radfahrer. Also mir ganz besondere Wache. Und es zeigt eben auch, wie gut man mitten Rat voran kann. Wenn ich überall rote Ampeln sind, weil man nicht überall ankommen halten musste. Ich glaub, wir waren der best gelauntes des Stau Hessens, die Wade. Ich fands richtig cool, auf der Autobahn unterwegs zu sein.

Und vor allem war die Straße qualifiziert, gleich zu Fahrradwegen, wo man auch einfach mal merkt, wo die Prioritäten liegen. In der Verkehrspolitik und in der Planung ist. Die Autobahn für den standgehalten sind dann bis auf den Fahrradweg, merkst so Auf. Einmal ist der Weg zu Ende und weiß nicht, wohin fahren sollst. Das war schon viel erfahren.

© HIT RADIO FFH

Am Ziel der Sternfahrt in Wiesbaden.

44.000 Unterschriften anfangs für Bürgerbegehren nötig 

In einem ersten Schritt mussten für das angestrebte Bürgerbehren rund 44.000 Unterschriften gesammelt werden. Die Entscheidung über die Zulassung des Volksbegehrens trifft der Landeswahlleiter. Anschließend könnte eine weitere Unterschriftenkampagne beginnen. Zu den Initiatoren gehören der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen, der Fußgängerverband Fuss sowie die Radentscheide Frankfurt, Darmstadt, Kassel und Offenbach.

 

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