Polizeieinsatz in Mainz - Jugendliche hantieren mit Spielzeugwaffe
Größerer Polizeieinsatz am frühen Mittwochabend (14.1.) in der Römerpassage in der Mainzer Innenstadt: Gegen 18 Uhr meldete der Sicherheitsdienst der Polizei drei Jugendliche. Diese hantierten auf der Galerie der Einkaufspassage mit einer schwarzen Pistole
Die Jugendlichen fühlten sich dann offenbar beobachtet, so die Polizei in einer Mitteilung. Daraufhin steckten sie die Waffe weg und verließen die Örtlichkeit.
Spielzeugwaffe in der Jackentasche
Die Polizei startete sofort Fahndungsmaßnahmen. Die Jugendlichen, zwischen 16 und 18 Jahre alt, konnten kurze Zeit später ausfindig gemacht werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus: einer der Jugendlichen hatte eine Spielzeugwaffe dabei. Diese kann kleine Plastikkugeln verschießen und befand sich in der Jackentasche des Jugendlichen.
Zu den Eltern zurückgebracht
Die Jugendlichen wurden zur Polizeistation gebracht. Nach aufklärenden Gesprächen kamen sie in die Obhut ihrer Eltern. Die Beamten haben die Spielzeugwaffe sichergestellt und Ermittlungen eingeleitet.
Gefährliche Situationen durch Ähnlichkeit
Die Polizei weist darauf hin: Spielzeugwaffen sehen oft echten Waffen sehr ähnlich. Ihr Drohpotenzial sei nicht zu unterschätzen. Solches Verhalten könne gefährliche Situationen herbeiführen. Und: Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen in der Öffentlichkeit zu führen, sei nur mit einem Kleinen Waffenschein erlaubt.
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