Baustelle für Gutenberg-Museum - Zeitkapsel von 1961 entdeckt
Historisches Highlight auf der Baustelle des Gutenberg-Museums: Dort ist eine Zeitkapsel entdeckt worden - unter dem Grundstein des alten Schellbaus von 1961.
Geöffnet wurde die Zeitkapsel vom Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase und von Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse. In der Zeitkapsel befand sich eine Urkunde, die zeigt, wie viel Engagement schon damals hinter dem Gutenberg-Museum stand. “Hier konnten wir alles bergen und auch verlesen und fühlen, wie groß der Enthusiasmus 1961 war”, freute sich Grosse.
Experten untersuchen Urkunde
Nun werden sich Experten das Dokument genauer ansehen, sagte Oberbürgermeister Nino Haase. “Danach überlegen wir uns, wo man das präsentieren und sehen kann. Das ist schon ein besonderes Zeitzeugnis.”
Grundstein für Schellbau von 1961
Der Grundstein für den Schellbau, in dem das Gutenberg-Museum bisher untergebracht war, wurde am 18. März 1961 gelegt. Der damalige Oberbürgermeister Franz Stein nahm an der Zeremonie teil. Der Grundstein ist durch eine Gravur mit der Jahreszahl 1961 gekennzeichnet. Hinter dem Stein befand sich die Zeitkapsel.
Das ist der Stand der Bauarbeiten
Die Abbrucharbeiten des Schellbaus am Liebfrauenplatz schreiten stetig voran. Der Verbindungsbau zwischen dem Schellbau und dem historischen „Römischen Kaiser“ ist bereits niedergelegt. Die Schadstoffsanierung sei ebenfalls durchgeführt worden, teilte die Stadt mit. Der vollständige Abriss des Schellbaus ist nach Fastnacht 2026 geplant.