Wiesbaden: Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst
Öffentlicher Dienst Hessen - Tarifverhandlungen starten in Wiesbaden
Lehrer, Polizisten oder die Mitarbeiter bei Entsorgungsbetrieben: Diesen Freitag starten die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Hessen.
Gewerkschaften und Innenminister treffen sich dazu in Wiesbaden. Es geht um die Bezahlung von rund 60.000 Landesbeschäftigten.
Forderungen der Gewerkschaften
Die Gewerkschaften fordern unter anderem 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro mehr im Monat. Hinzu kommt eine Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 200 Euro.
Kundgebung in Wiesbaden
Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, gibt es schon vor dem Start der ersten Verhandlungsrunde eine Kundgebung vor dem Innenministerium in Wiesbaden. Einfach dürften die Gespräche nicht werden.
Schwierige Gespräche erwartet
Innenminister Poseck bezeichnete die Forderungen der Gewerkschaften als überzogen und betonte, dass er bei den Verhandlungen auch den Landeshaushalt im Blick behalten muss.
“Inflation mittlerweile moderat”
“Die Inflation der letzten Jahre haben wir bereits bei kräftigen Entgeltsteigerungen der vergangenen Monate berücksichtigt. Wir haben mittlerweile eine moderate Preisentwicklung. Eine Entgeltsteigerung, die weit über der Inflation liegt, sehe ich daher als nicht realistisch an”, sagte Poseck.