Eintracht-Trainersuche - Verhandlungen mit Hütter immer heißer
Die Spur wird immer heißer: Eintracht Frankfurt steht möglicherweise kurz vor der Verpflichtung von Adi Hütter. Nach dem Aus von Albert Riera sollen die Verhandlungen mit dem früheren Erfolgscoach in den finalen Zügen sein. Mit seiner Rückkehr verbinden die Hessen die Hoffnung auf mehr Intensität, mehr Stabilität und eine klare Verbesserung im Umschaltspiel.
Die Entscheidung bei Eintracht Frankfurt rückt offenbar näher: Adi Hütter steht Medienberichten zufolge kurz vor einer Rückkehr an den Main. Nach dem Rauswurf von Albert Riera hat der Bundesligist offenbar seinen Favoriten für die Trainerbank gefunden. Offenbar nur noch letzte Details sowie die Unterschrift.
Medienberichte zu zeitnaher Einigung
“Bild” und „kicker“ berichten, dass beide Seiten zuversichtlich sind, zeitnah eine Einigung zu erzielen. Sollte es keine unerwartete Wendung mehr geben, könnte Hütter schon Anfang kommender Woche offiziell als neuer Trainer vorgestellt werden.
Hauptausschuss prüft wohl nur noch die finanziellen Rahmenbedingungen
Vor dem Abschluss der Verpflichtung soll bei der Eintracht noch der Hauptausschuss zusammenkommen. In diesem Gremium sitzen Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender Mathias Beck, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Sven Janssen sowie Aufsichtsratsmitglied Felix Wirmer. Gemeinsam mit Sportvorstand Markus Krösche sollen vor allem die finanziellen Konditionen der geplanten Zusammenarbeit geprüft werden. Ein Veto gilt derzeit jedoch als unwahrscheinlich.
Adi Hütter kennt Eintracht Frankfurt bestens
Für Hütter wäre es eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Der 56-Jährige trainierte Eintracht Frankfurt bereits von 2018 bis 2021 und prägte den Verein in dieser Zeit mit einem intensiven, mutigen und offensiv ausgerichteten Spielstil. Insgesamt stand der Österreicher in 141 Pflichtspielen an der Seitenlinie der Hessen.
Hütter mit der SGE im Europapokal-Halbfinale
Zu den Höhepunkten seiner ersten Amtszeit gehörte der Vorstoß ins Halbfinale der Europa League. Auch in der Bundesliga etablierte Hütter die Eintracht als ambitioniertes Team mit klarer Handschrift. Frühere Unstimmigkeiten aus der Zeit seines Wechsels zu Borussia Mönchengladbach sollen inzwischen keine Rolle mehr spielen.
Markus Krösche sieht in Hütter offenbar das passende Profil
Sportvorstand Markus Krösche hatte zuletzt klar formuliert, in welche Richtung sich das Spiel der Eintracht entwickeln soll. Frankfurt wolle wieder mehr Intensität auf den Platz bringen und sowohl im Umschaltspiel als auch im Ballbesitz zulegen. Genau an diesem Punkt passt Hütter ins Anforderungsprofil.
Hütter führte Monaco zweimal in Folge in die Königsklasse
Der Österreicher steht für schnelles Spiel nach vorne, hohe Intensität und klare Abläufe gegen den Ball. Gleichzeitig hat er sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Während seiner Zeit bei der AS Monaco legte Hütter nicht nur Wert auf Offensivdrang, sondern auch auf eine stabilere Restverteidigung. Mit Monaco führte er den Klub zweimal in Folge in die Champions League.
Hütter könnte das Frankfurter Umschaltspiel wiederbeleben
Gerade im Umschaltspiel liegen die Hoffnungen nun auf Adi Hütter. Bereits in seiner ersten Amtszeit stand die Eintracht unter ihm für explosive Konter, hohes Tempo und konsequente Tiefenläufe. Im Schnitt erzielte Frankfurt in den drei Hütter-Jahren 9,3 Kontertore pro Saison.
Büffelherde 2.0?
Besonders stark war die Mannschaft in seiner ersten Spielzeit, als die berühmte „Büffelherde“ um Sébastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic die Gegner immer wieder überrollte. Diese Klarheit und Wucht im Angriffsspiel fehlt Frankfurt aktuell spürbar.
Rückkehr von Hütter könnte Frankfurt neuen Halt geben
Mit seiner Erfahrung, seiner natürlichen Autorität und seiner genauen Vorstellung von modernem Offensivfußball könnte Hütter der Eintracht wieder mehr Struktur und Stabilität geben. Die Verantwortlichen verbinden mit seiner möglichen Rückkehr offenbar die Hoffnung, dem Team nach turbulenten Monaten wieder eine klare Richtung zu geben. Noch ist der Vertrag nicht unterschrieben, und theoretisch kann der Deal weiterhin scheitern. Die Zeichen stehen jedoch klar auf Rückkehr.