Eintracht-Trainersuche vorbei - Adi Hütter hat Vertrag unterschrieben
Adi Hütter wird neuer Cheftrainer von Eintracht Frankfurt. Das hat der Verein gerade bekannt gegeben. Demnach hat Hütter einen Vertrag bis 2029 unterschrieben.
Mit seiner Rückkehr verbinden die Hessen die Hoffnung auf mehr Intensität, mehr Stabilität und eine klare Verbesserung im Umschaltspiel.
Adi Hütter kennt Eintracht Frankfurt bestens
Für Hütter ist es eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Der 56-Jährige trainierte Eintracht Frankfurt bereits von 2018 bis 2021 und prägte den Verein in dieser Zeit mit einem intensiven, mutigen und offensiv ausgerichteten Spielstil. Insgesamt stand der Österreicher in 141 Pflichtspielen an der Seitenlinie der Hessen. Hütter sagt jetzt: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein. Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und habe ich nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein. Umso mehr freue ich mich, die Gelegenheit zu haben, diese Aufgabe mit viel Arbeit, Disziplin und einem klaren Fokus angehen zu dürfen. Der Weg des Klubs in den vergangenen Jahren war beachtlich. Wir werden alles daran setzen, dass die Mannschaft in der kommenden Saison die Fans begeistert und wir eine erfolgreiche Saison spielen.“
Hütter mit der SGE im Europapokal-Halbfinale
Zu den Höhepunkten seiner ersten Amtszeit gehörte der Vorstoß ins Halbfinale der Europa League. Auch in der Bundesliga etablierte Hütter die Eintracht als ambitioniertes Team mit klarer Handschrift. Frühere Unstimmigkeiten aus der Zeit seines Wechsels zu Borussia Mönchengladbach sollen inzwischen keine Rolle mehr spielen.
Markus Krösche sieht in Hütter offenbar das passende Profil
Sportvorstand Markus Krösche hatte zuletzt klar formuliert, in welche Richtung sich das Spiel der Eintracht entwickeln soll. Frankfurt wolle wieder mehr Intensität auf den Platz bringen und sowohl im Umschaltspiel als auch im Ballbesitz zulegen. Genau an diesem Punkt passt Hütter ins Anforderungsprofil.
Hütter führte Monaco zweimal in Folge in die Königsklasse
Der Österreicher steht für schnelles Spiel nach vorne, hohe Intensität und klare Abläufe gegen den Ball. Gleichzeitig hat er sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Während seiner Zeit bei der AS Monaco legte Hütter nicht nur Wert auf Offensivdrang, sondern auch auf eine stabilere Restverteidigung. Mit Monaco führte er den Klub zweimal in Folge in die Champions League.
Hütter könnte das Frankfurter Umschaltspiel wiederbeleben
Gerade im Umschaltspiel liegen die Hoffnungen nun auf Adi Hütter. Bereits in seiner ersten Amtszeit stand die Eintracht unter ihm für explosive Konter, hohes Tempo und konsequente Tiefenläufe. Im Schnitt erzielte Frankfurt in den drei Hütter-Jahren 9,3 Kontertore pro Saison.
Peintinger und Schmidt neue Co-Trainer
Teil des neuen Trainerteams werden die beiden Co-Trainer Christian Peintinger und Klaus Schmidt sein. Peintinger, Inhaber der UEFA-A-Lizenz, arbeitete bereits während Hütters erster Amtszeit bei Eintracht Frankfurt sowie anschließend in Mönchengladbach und Monaco an dessen Seite. Schmidt stieß später im Fürstentum zum Trainerteam hinzu. Der 58-jährige Österreicher verfügt über die UEFA-Pro-Lizenz und war nach seiner aktiven Karriere über viele Jahre hinweg als Chef- und Co-Trainer in seiner Heimat tätig. Jan Zimmermann bleibt der Eintracht weiterhin als Torwarttrainer erhalten.
Rückkehr von Hütter könnte Frankfurt neuen Halt geben
Mit seiner Erfahrung, seiner natürlichen Autorität und seiner genauen Vorstellung von modernem Offensivfußball soll Hütter der Eintracht wieder mehr Struktur und Stabilität geben. Die Verantwortlichen verbinden mit seiner möglichen Rückkehr offenbar die Hoffnung, dem Team nach turbulenten Monaten wieder eine klare Richtung zu geben. Noch ist der Vertrag nicht unterschrieben, und theoretisch kann der Deal weiterhin scheitern. Die Zeichen stehen jedoch klar auf Rückkehr.