Auch Stürmer Jonathan Burkardt war zum Trainingsstart dabei.
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Adi Hütter ist zurück in Frankfurt. Die Fans der Eintracht feiern den Österreicher bereits bei der ersten Trainingseinheit. Der Coach wartet aber noch auf die WM-Teilnehmer - und auf weitere Zugänge.
Eintracht Frankfurts neuer Trainer Adi Hütter ist fünf Jahre nach dem Ende seiner ersten Amtszeit bei den Hessen nach eigener Aussage mit "Gänsehaut" auf den Trainingsplatz des Fußball-Bundesligisten zurückgekehrt. Zum Auftakt der Saisonvorbereitung begrüßten die Fans den Österreicher zum Teil mit "Adi-Hütter"-Rufen.
Hütter will den Eintracht-Anhängern nach einer verkorksten letzten Saison wieder begeisternden Fußball bieten und für Aufbruchstimmung sorgen. "Wir müssen auch wieder versuchen, das Stadion, das ja eine unheimliche Wucht hat, mitzunehmen", sagte Hütter, der auf den umstrittenen Spanier Albert Riera folgte.
Bislang wenige neue Gesichter
Beim ersten öffentlichen Training der Eintracht in dieser Saison schauten rund 2.000 Anhänger zu. 30 Spieler - darunter unter anderem Angreifer Jonathan Burkardt und Routinier Mario Götze - nahmen am Trainingsauftakt teil. Auf die WM-Teilnehmer wie den Japaner Ritsu Doan mussten die Fans aber noch warten. Abgesehen von den Leihspielern waren Malik Pimpong (FC Midtjylland) und Noel Futkeu (SpVgg Greuther Fürth) die einzigen externen Zugänge.
Neu-Trainer Adi Hütter im Gespräch mit FFH-Reporterin Sonja Pahl: "Die Intensität hat mir schon gut gefallen"
Neu-Trainer Adi Hütter im Gespräch mit FFH-Reporterin Sonja Pahl nach der ersten Einheit: "Die Intensität hat mir schon gut gefallen. Aber da werden wir auch weiter dran arbeiten"
Wie ist denn insgesamt der erste Eindruck gewesen von Ihrer Mannschaft, die Sie ja jetzt gerade hier auf dem Platz gesehen haben? Gut, alle waren 100% bei der Sache. Ich habe es jetzt auch mal ein bisschen laufen lassen, ein paar Schwerpunkte waren, speziell im letzten Spiel, dass wir so ein Zonenspiel machen, wo Sie halt einfach ein bisschen mitdenken müssen, mit wie vielen Kontakten und so weiter, dass man nicht einfach nur frei spielen lässt. Aber einfach mal sehen, wie sich die Jungs bewegen. Die Intensität hat mir ganz gut schon gefallen, so stelle ich mir das vor. Es geht natürlich noch um einiges besser, muss auch besser werden, aber das Engagement, das ich gezeigt habe, hat mir gut gefallen. Aber Ihre Stimme ist schon weg, haben Sie schon so viel korrigieren müssen? Nein, ich weiß auch nicht, vielleicht durch die Klimaanlagen oder vom Alter her, ich weiß es nicht, dass die Stimme ein bisschen weniger wird.
Hütter kündigte aber weitere neue Spieler an. "Ich denke, dass sich möglicherweise schon in dieser Woche etwas tut. Wir wissen natürlich alle, dass das immer Wunschdenken ist auch des Trainers, dass wenn Trainingsstart ist, dass alle Spieler schon an Bord sind", erklärte Hütter. "Das ist unmöglich, geht einfach auch nicht. Aber umso schneller die Schlüsselspieler auf den Schlüsselpositionen da sind, umso besser ist es."
Die Eintracht-Fans sind am FFH-Mikro froh, dass es wieder los geht: "Die Abwehr muss besser gemacht werden"
Die Eintracht-Fans sind am FFH-Mikro froh, dass es wieder los geht: "Die Abwehr muss besser gemacht werden. Das ist noch ein bisschen luftig"
Man sieht viele bekannte Gesichter und ich freue mich, dass Fütter wieder da ist. Ich bin mal gespannt, wie die Saison überhaupt wird und so was. Und ja, bis jetzt sieht es gut aus. Die Abwehr muss auf jeden Fall besser gemacht werden, wie gesagt, und dass wir halt sehr offensiv wieder mal spielen. Es macht Spaß, dass es wieder losgeht, weil man hat jetzt so lange Pause gehabt. Ein paar Transfers fehlen mir noch so ein bisschen. Gerade fühlt es sich noch ein bisschen unsicher an, weil die Abwehr so luftig ist bis jetzt. Aber ja, man hat schon wieder Bock.
Nicht nur Zugänge, auch Abgänge werden bei der Eintracht erwartet. Als Abschiedskandidaten gelten Michy Batshuayi, Niels Nkounkou, Junior Dina Ebimbe und Jessic Ngankam, die neben Futkeu beim Trainingsspiel zuschauen mussten und individuell trainierten.
Wer wird Eintracht-Kapitän?
Offen ist, welcher Spieler die Mannschaft in der kommenden Saison aufs Feld führt. "Ich habe mich noch nicht entschieden. Aber damit habe ich mich jetzt noch gar nicht beschäftigt", sagte Hütter, der den Kapitän selbst bestimmen will. In der vergangenen Spielzeit war Verteidiger Robin Koch, der allerdings sportlich nicht überzeugen konnte, der Kapitän.
Die Pflichtspiel-Saison beginnt für die Eintracht am 21. August mit der ersten Runde des DFB-Pokals beim SC St. Tönis in Nordrhein-Westfalen. Am darauffolgenden Wochenende sind die Frankfurter zum Bundesliga-Start beim 1. FC Union Berlin zu Gast.
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FFH-Reporterin Sonja Pahl war beim Trainingsauftakt mit dabei.