Afrikanische Schweinepest: Beschränkungen fallen teils weg
Afrikanische Schweinepest - Beschränkung in Teilen Hessens aufgehoben
Entscheidender Schritt im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest: Die Sperrzonen können zum Teil aufgehoben werden - einem entsprechenden Antrag aus Hessen und Rheinland-Pfalz hätten die EU-Mitgliedsstaaten zugestimmt, teilte das hessische Landwirtschaftsministerium mit.
Mit der EU-Entscheidung gelten Teile des Rheingau-Taunus-Kreises sowie angrenzende Flächen im Main-Taunus-Kreis, Hochtaunuskreis, in Wiesbaden und Frankfurt künftig wieder als frei von der Afrikanischen Schweinepest - unter anderem, weil dort in den letzten zwölf Monaten kein Wildschwein mehr an der Krankheit gestorben ist.
Zwischenziel erreicht
"Damit ist ein wichtiges Zwischenziel erreicht und viele landwirtschaftliche Betriebe sowie Jägerinnen und Jäger in der Region können aufatmen", teilte das Ministerium mit. "Mit der Entscheidung der EU haben wir nun die Bestätigung erhalten, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU).
Erleichterungen in Südhessen frühestens im Herbst
In Südhessen bleibt dagegen vorerst alles beim Alten. Landwirtschaftsminister Jung hofft, dass dort im Herbst ähnliche Schritte eingeläutet werden können.
Virus für Menschen ungefährlich
Der erste Fall von Schweinepest in Hessen war am 15. Juni 2024 im Kreis Groß-Gerau nachgewiesen worden. Im Rheingau-Taunus-Kreis gab es erstmals im Dezember 2024 positive Funde. Das Virus ist hoch ansteckend und für Schweine fast immer tödlich, für Menschen ist es ungefährlich.
Alles was ihr für euren Tag wissen müsst:
Die Nachrichten des Tages schnell und kompakt jeden Morgen direkt von unserem Newsdesk auf euer Smartphone. Abonniert jetzt unseren WhatsApp-Channel – natürlich kostenlos.