Geldwäsche-Razzia - Polizei sichert Luxusgüter und Drogen
Fahnder durchsuchen zahlreiche Objekte in mehreren Bundesländern und Polen. Ermittelt wird gegen eine chinesisch kontrollierte Bande.
Im Kampf gegen eine internationale Geldwäscherbande hat die Polizei mehr als 20 Wohn- und Geschäftsräume im Kreis Offenbach, in Nordrhein-Westfalen, Berlin und in der Nähe der polnischen Hauptstadt Warschau durchsucht.
1,2 Millionen an Geld und Wertgegenständen
Dabei wurden nach Angaben des hessischen Landeskriminalamtes Dutzende Datenträger, Wertgegenstände, Bargeld sowie drei hochwertige Fahrzeuge und sechs Luxusuhren sichergestellt. Der Gesamtwert wird auf über 1,2 Millionen Euro geschätzt.
50 Kilo Cannabis gefunden
Zudem wurden Betäubungsmittel, darunter Haschisch und etwa 50 Kilogramm Cannabis sichergestellt. Aktuell werden die gesicherten Beweismittel ausgewertet.
Chinesen sollen Organisation kontrollieren
Die Aktion am Dienstag stand nach Angaben des Landeskriminalamtes im Zusammenhang mit einem seit 2024 laufenden Ermittlungsverfahren auf EU-Ebene gegen sechs Männer und drei Frauen wegen des Verdachts der Geldwäsche und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.
Vorwurf der Geldwäsche
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, mit Hilfe einer von Chinesen kontrollierten Organisation gewerbsmäßig Bargeldsummen im Millionenbereich über ein internationales Firmengeflecht verschoben und diese Gelder gewaschen zu haben.