642 Mal Leistungen erschlichen - Landtag berät über Sozialkriminalität
Mehr als 640 Fälle von Sozialleistungsbetrug wurden 2025 in Hessen registriert. Die Abgeordneten im hessischen Landtag beschäftigen sich bei der Plenarsitzung heute (30.09.) mit der Frage, wie Sozialkriminalität am besten bekämpft werden kann.
Wer sich Sozialleistungen erschleiche, untergrabe das Vertrauen in den Staat, bringe alle Leistungsberechtigen generell in Verdacht und gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt, heißt es einem gemeinsamen Antrag der Regierungsfraktionen von CDU und SPD.
642 Fälle im Jahr 2025
In der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden dem Innenministerium zufolge 2025 hessenweit 642 Fälle von Sozialleistungsbetrug erfasst. "Dabei handelt es sich um das Hellfeld, es ist von einem deutlich größeren Dunkelfeld auszugehen", hieß es. Zudem steht am Mittwoch im Landtag eine Debatte zu künftigen staatlichen Vorgaben für den Hessischen Rundfunk auf der Agenda.