2 Personen im Krankenhaus - Beißender Geruch in Wiesbaden-Biebrich
Bei Arbeiten auf dem Gelände eines ehemaligen Gärtnereibetriebs in Wiesbaden-Biebrich haben fünf Menschen Reizungen der Haut, Augen und Atemwege erlitten. Ursache könnte nach Angaben der Feuerwehr der Austritt eines Stoffes sein.
Zwei der Betroffenen wurden in ein Krankenhaus gebracht - ihre Beschwerden seien bereits deutlich zurückgegangen, sagte ein Sprecher.
Arbeiten an Stromleitung
Der Vorfall ereignete sich in der Bernhard-Mai-Straße. Mitarbeiter eines Energieversorgers waren dort am Mittag mit Arbeiten an einer Stromleitung beschäftigt, als sie plötzlich über Haut- und Atemwegsreizungen klagten. Die alarmierte Feuerwehr stellte vor Ort einen beißenden, unangenehmen Geruch fest. Auch Augenreizungen wurden bei den Betroffenen festgestellt.
Möglicherweise bei Baggerarbeiten freigesetzt
Die Ursache des Geruchs konnte zunächst nicht eindeutig ermittelt werden. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte handelte es sich wahrscheinlich um einen Stoff aus einer Alkoholverbindung. Woher dieser stammte, war zunächst unklar. Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Stoff möglicherweise bei Baggerarbeiten im unmittelbaren Umfeld freigesetzt wurde.
Feuerwehr gibt Entwarnung
Nach einem größeren Einsatz konnte die Feuerwehr zunächst Entwarnung geben: Von dem Gelände gehe nach aktuellem Stand keine Gefahr mehr aus. Die weitere Bearbeitung des Vorfalls wurde an die zuständige untere Wasserbehörde übergeben.