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Amin Younes: "Champions League ist nicht abwegig"

SGE-Star Amin Younes bei FFH - "Champions League ist nicht abwegig"

Eintracht Frankfurt schwimmt zur Zeit auf einer Erfolgswelle - erst zwei Spiele hat die Mannschaft in dieser Saison verloren. Aktuell steht das Team auf einem Champions League Platz. Nicht ganz unschuldig an diesem Erfolg: Neuzugang Amin Younes - auch wenn der es ganz bescheiden nie so sagen würde. Im FFH-Interview mit Johannes Scherer erzählt er uns, wie er seine Rolle bei der Eintracht sieht und warum es nicht verkehrt ist von der Champions League zu träumen.

Amin Younes, der Mittelfeld-Spieler, der als Leihgabe vom SSC Neapel an den Main kam, ist einer der Shooting-Stars bei der Eintracht in dieser Saison. Auch wenn er selber gar nicht so herausgestellt werden möchte: "Ich glaube wir haben ganz viele Shooting-Stars - das ist die ganze Mannschaft inklusive Trainer-Team und alle die dazugehören". Aber trotzdem ist er sich auch seiner Qualitäten bewusst: "Ich glaube, dass ich ein Element rein gebracht habe, dass die Eintracht vorher nicht so hatte, das ist natürlich klar. Aber ich bleibe dennoch dabei, dass bei dieser Mannschaft auch ohne mich viele, viele gute Sachen dabei sind. Ich war von Tag 1 an echt begeistert hier zu sein und hatte sofort ein gutes Gefühl, dass hier auch was Gutes entstehen kann."

Das gute Umfeld bei der Eintracht ist Younes wichtig

Und in diesem Umfeld fühlt Younes sich spürbar wohl und ist glücklich mit seiner Entscheidung an den Main zu wechseln: "Ich bin hierher gekommen; habe eine Menge liegen lassen. Auch finanziell habe ich Abstriche gemacht. Mir ist es rein ums Sportliche gegangen. Und bei mir ist der Wohlfühlfaktor sehr wichtig. Ich muss mich sehr, sehr wohlfühlen an einem Ort und das trägt dann auch dazu bei, dass ich guten Fußball spielen kann. Und weil die Eintracht in den letzten Jahren gezeigt hat, dass sie ernstzunehmen ist. International und auch in Deutschland hat man sich da echt einen guten Ruf erarbeitet. Und da wollte ich Teil von sein."

Amin Younes im FFH-Interview mit Johannes Scherer

Amin Younes zu seinem Wohlfühlfaktor bei der Eintracht

Das erwartet er vom Spiel gegen den FC Bayern München

Warum traut er sich nicht Martin Hinteregger zu tunneln?

Und mit diesem guten Fußball von allen Akteuren hat es die Mannschaft weit gebracht - so weit, dass man für Younes auch schon etwas von den ganz großen Zielen träumen darf. Beispielsweise davon, am jetzigen Samstag den FC Bayern München zu schlagen oder gar nächstes Jahr in der Champions League zu spielen. Und bei den Bayern-Sieg darf es auch gerne eindeutig sein: "Ich bin kein Fan davon zu sagen, wir wollen einfach nur dreckig gewinnen. Ich sehe das gar nicht so abwegig. Wir spielen so guten Fußball. Wir haben großes Selbstvertrauen. Ich will einfach so weiter machen. Und ich habe auch nichts dagegen, wenn wir guten Fußball spielen und Bayern ganz klar schlagen."

Auch die Champions League ist "nicht abwegig"

Und wenn es gelingt so weiter zu spielen, dann sind für Younes auch die ganz großen Ziele drin - nächstes Jahr in der Königsklasse des europäischen Fußballs zu spielen, davon könne man schon mal träumen: "Mir geht es um das gesamte Auftreten. Wenn wir sagen würden, wir haben uns so ein bisschen durchgewurschtelt, dann müssten wir auf dem Boden bleiben - und wir bleiben ja auch auf dem Boden. Wir erwarten nichts anderes, als dass wir einfach so weiter spielen und uns ständig verbessern. Und wenn wir das machen, dann ist es nicht abwegig zu sagen, wir wollen auch den kompletten Weg gehen. [...] Für mich ist das einfach nicht abwegig, weil die Mannschaft die Qualität hat und es ist auch nicht verkehrt das zu sagen."

Marc Adler

Autor
Marc Adler

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