Eintracht Frankfurt kassiert auch gegen Leverkusen Pleite
Vierte Niederlage in Serie - Eintracht unterliegt Leverkusen mit 1:3
Eintracht Frankfurt hat auch das vierte und letzte Spiel unter Interimscoach Schmitt verloren. Die Hessen unterliegen Bayer Leverkusen zu Hause mit 1:3. Immerhin der Auftritt in der zweiten Hälfte dürfte der Eintracht etwas Mut machen. Trotzdem wartet auf den neuen Trainer ab Montag eine Menge Arbeit.
Ein Doppelschlag von Arthur (26. Minute) und Malik Tillman (33.) sorgte für die komfortable Führung der Gäste. Eintracht-Kapitän Robin Koch gelang vor 59.000 Zuschauern lediglich der Anschlusstreffer (50.). In der Schlussphase schwächte sich die Eintracht durch eine Gelb-Rote Karte für Ellyes Skhiri selbst (71.) und musste dann auch noch das dritte Gegentor durch Aleix García hinnehmen (90. +3).
Viel Arbeit für neuen Coach Riera
Während die Eintracht den Anschluss an die Europapokal-Ränge allmählich zu verlieren droht, untermauerten die Leverkusener ihren Platz im oberen Tabellendrittel. Vor dem Amtsantritt des neuen Cheftrainers Albert Riera sind die Hessen nun wettbewerbsübergreifend seit acht Spielen ohne Dreier. Der 43-Jährige soll die Eintracht ab Montag aufpäppeln. Nach dem wechselhaften Auftritt gegen Bayer dürfte Riera genug zu tun haben.
Kein Strafstoß nach 5 Minuten
Schon die Anfangsphase verlief nicht nach dem Geschmack der Gastgeber, denen ein bisschen Rückenwind gutgetan hätte. Nach einem Zweikampf im Strafraum fiel Winterneuzugang Arnaud Kalimuendo. Schiedsrichter Robert Schröder entschied sich jedoch auch nach Begutachtung der Videobilder gegen einen Strafstoß (5.). Bayer war zunächst darauf bedacht, die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Die Gäste hatten deutlich mehr Ballbesitz und profitierten dabei von ihrem frühen Pressing.
Defensive in Halbzeit eins wacklig
Nicht einmal zehn Minuten später musste Eintracht-Keeper Kaua Santaos dann erstmals hinter sich greifen. Nach einer Co-Produktion mit Alejandro Grimaldo erzielte Arthur sein Bundesliga-Premierentor. Nur sieben Minuten später ließ sich die anfälligste Defensive der Liga erneut überrumpeln. Diesmal drehte Tillman jubelnd ab. Der Wille war den Frankfurtern nicht abzusprechen. Doch erst nach der Pause, in der trotz der bislang mauen Darbietung keine Pfiffe von den Rängen zu vernehmen waren, belohnten sie sich durch Koch.
Eintracht drückt und wird bestraft
Lautstark unterstützt von den eigenen Fans und angetrieben durch den Anschlusstreffer schien nun ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Schmitt versuchte, gestenreich von außen auf das Spiel einzuwirken. Doch ein erfolgreicher Abschluss war dem Nachfolger des freigestellten Dino Toppmöllers nicht vergönnt. Zum einen, weil Skhiri innerhalb von zwei Minuten zwei Fouls beging und einen Platzverweis kassierte. Zum anderen, weil Bayer durch Garcia noch ein drittes Mal jubeln durfte.