Playoffstart Kassel Huskies - Warum der Aufstieg realistisch ist
Die Playoffs starten und für Eishockeyfans ist das die schönste Zeit des Jahres. Alle zwei bis drei Tage treffen zwei Teams aufeinander - bis einer vier Siege feiern konnte und seinen Gegner aus der Saison kickt. Da schaukeln sich gern mal die Emotionen hoch - das macht die Playoffs aus.
Im Viertelfinale treffen die Kassel Huskies mal wieder auf Weißwasser. Ein Duell, was es in den letzten vier Jahren nun zum dritten Mal gibt. Vor zwei Jahren zogen die Huskies mit 4:3 Siegen ins Halbfinale ein - ein Jahr zuvor mit 4:0 Siegen.
Werfen Huskies Weißwasser erneut raus?
Und auch in diesem Jahr gibt es nur einen Favoriten - und das ist Kassel. “Wir haben uns in dieser Saison durchaus schwer getan gegen Weißwasser, aber ich glaube, wir können da schon was rocken. Na klar sind wir der Favorit”, sagt Huskies-Verteidiger Simon Schütz. Spiel 1 startet am Mittwochabend um 19.30 Uhr in der Kasseler Probonio Arena - FFH berichtet live. Serientipp: 4:1.
Warum Kassel endlich aufsteigt
Die Sehnsucht ist groß, aber inzwischen ist auch etwas Demut eingekehrt - sowohl bei den Fans als auch bei den Verantwortlichen. Dass die Nordhessen aufsteigen wollen, daraus macht keiner einen Hehl. Alle anderen Ziele ließen sich aber auch nicht verkaufen. Ist es also dieses Jahr endlich soweit? Die Kontingentspieler könnten aus Huskies-Sicht endlich das Zünglein an der Waage sein. Benson und Garlent als Scorer - Turgeon und Daugavins als harte Arbeiter. Zudem hat man noch Mitch Hoelscher mit feiner Technik in der Hinterhand. Funktionieren diese Jungs neben dem guten deutschen Gerüst - dann klappt's mit dem Traum.
Wo stehen noch Fragezeichen?
Im Tor stehen noch Fragezeichen. Auf der wichtigsten Position im Eishockey sind die Huskies eigentlich gut besetzt. Maurer zeigte eine herausragende erste Saisonhälfte - verletzte sich und ist seitdem nicht mehr in absoluter Topform. Doch genau die brauchen die Huskies. Dahinter steht ein erfahrener Mann mit Oleg Shilin. Könnte er sogar die Nummer eins werden? Der eine oder andere Fehler zuletzt hat Zweifel daran geschürt.
Trainer müssen Gegner “auscoachen”
Und auch die Trainer müssen nun beweisen, dass sie den Gegner “auscoachen” können. Sundblad hat das mit Dresden letzte Saison gegen die Huskies geschafft - nun ist Woodcroft an der Reihe, genau das zu beweisen. Ist er ein Meistercoach oder nicht? Spätestens Ende April steht dort ein “Ja” oder ein “Nein”, aber vor allem ein Ausrufezeichen dahinter!