Trainer- und Spielertrennungen - Alles zum Umbau der Kassel Huskies
Es hatte sich bereits direkt nach der Final-Niederlage angedeutet - jetzt ist es offiziell. Die Kassel Huskies und Trainer Todd Woodcroft gehen ab sofort getrennte Wege. Es übernimmt der Co-Trainer Väkiparta.
Nachdem HIT RADIO FFH und auch die HNA direkt nach der Final-Niederlage schon von einem möglichen Trainer-Aus schrieben, ist es jetzt von den Huskies auch offiziell vermeldet worden.
Woodcroft kein Fanliebling
Schon während der Saison wurde der Trainer von den Medien, aber vor allem von den Fans immer wieder attackiert. Zu langweilig sei seine Spielweise. Das sie dann am Ende eben auch nicht erfolgreich war, führte nun nach zwei Jahren zur Trennung. Als Außenstehender mag man Zweifel haben, denn Woodcroft erreichte zunächst das Halbfinale und zuletzt das Finale. Doch das Ziel der Nordhessen ist nun mal der Aufstieg.
One-Score-Hockey in Kassel zu wenig
Woodcroft betonte zwei Jahre lang, dass man sich in den 52 Spielen der Hauptrunde einzig auf die Playoffs vorbereite. Dabei sei es wichtig die engen Spiele zu gewinnen. Doch die Kassel Huskies sind in der DEL2 eines der besten Teams. Knappe Ergebnisse gegen Weißwasser, Freiburg und Crimmitschau können vorkommen, sollten aber für ein Top-Team nicht die Regel sein. Oftmals mussten Zuschauer extrem defensive Huskies sehen, obwohl sie total überlegen waren.
Huskies vor einem Umbruch
Nun stehen die Kassel Huskies offenbar vor einem größeren Umbruch. Neben dem Trainer wird wohl auch nahezu die komplette Abwehr erneuert. Wilde steht als Abgang bereits fest und wechselt in die DEL. Dazu werden Bodnarchuk (Düsseldorf), Schütz (Ravensburg), Bender (Bietigheim) und Detsch (Karriereende) nicht mehr in der Huskies-Defensive auflaufen. Hans Detsch soll den Huskies aber erhalten bleiben - Marco Müller hat neben U-Spieler Schams einen Vertrag für kommende Saison.
Auch im Sturm müssen einige gehen
Als Neuzugänge in der Abwehr werden folgende Namen gerüchtet: Leonard Korus (Krefeld), Lukas Jung (Ravensburg) und Johannes Huß aus Iserlohn. Bislang fehlen dort aber echte Leader. Im Sturm verlassen die Huskies Daugavins, Sager (Weißwasser) und Hoelscher. Mit Turgeon, Mieszkowski und Münzenberger werde noch verhandelt. Im Tor verlassen Maxwell und Shilin die Nordhessen. Nachwuchs-Torhüter Wildberger wird als Neuzugang gerüchtet - auch Pantkowski könnte nach Kassel zurückkehren. Er würde mit Maurer das Torhüter-Gespann bilden.
FFH bei WhatsApp:
News und Infos direkt auf euer Smartphone. Hier dem FFH-Channel folgen.