NVV sauer wegen Bauarbeiten - Starke Bahn-Einschränkungen in Nordhessen
Die Regionalzugstrecke zwischen Kassel und Frankfurt ist derzeit wegen Bauarbeiten stark beeinträchtigt.
Der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV) beschreibt die aktuelle Situation als untragbar. Massive Verspätungen, Teilausfällen und überfüllten Zügen stellen ein großes Problem für die Fahrgäste dar. Insbesondere zwischen Schwalmstadt-Treysa und Kassel gibt es nach Angaben des NVV erhebliche Schwierigkeiten.
NVV kritisiert Planung der DB InfraGo
Laut NVV liegt das Problem bei der fehlerhaften Baustellenplanung der DB InfraGo. Dadurch können die Züge der Regionalzuglinie RE30 teilweise nicht die geplanten Streckenabschnitte bedienen. Fahrgäste müssen auf Ersatzbusse oder andere Zugverbindungen ausweichen, was zu neuen Überbelegungen führt. Dies hat zu Spannungen und Übergriffen auf das Zugpersonal geführt.
Maßnahmen zur Entspannung der Lage
Zwischen den Unternehmen wurden erste Maßnahmen abgestimmt. Trotz Verspätungen sollen Züge bis Kassel-Wilhelmshöhe fahren. Zudem wurden zusätzliche Busse für die Wochenenden bereitgestellt. Diese Maßnahmen sollen die Lage entspannen und den Fahrgästen eine bessere Planungssicherheit bieten.
Weitere Probleme beim Ersatzverkehr
Zusätzliche Probleme traten am Montagmorgen auf. Eine verlängerte Sperrpause in Borken führte erneut zu massiven Verspätungen. Es entstand ein Chaos im Ersatzverkehr mit Bussen, da Fahrpläne teilweise nicht in den Auskunftssystemen auftauchen und bestimmte Haltestellen nicht bedient werden.
Forderung nach schnellem Handeln
Der NVV fordert von der DB InfraGo umgehende Maßnahmen, um die aktuelle Situation für die Fahrgäste zu verbessern und ein stabiles Zugangebot sicherzustellen.