Fußball-Länderspiel gegen Ghana - SGE-Spieler Brown soll in die Startelf
Bundestrainer Julian Nagelsmann kann sich bestätigt fühlen. Nach dem Sieg in der Schweiz am Freitag soll heute gegen Ghana das nächste Statement folgen. Dabei will Nagelsmann Eintracht-Spieler Nathaniel Brown in die Startelf holen.
Julian Nagelsmann würde am liebsten einfach die Repeat-Taste drücken. Noch einmal Fußball-Wirbel von Florian Wirtz. Noch einmal Power-Fußball wie beim Vier-Tore-Statement in der Schweiz. Aber für den letzten Härtetest vor der WM-Nominierung am 12. Mai hat der Bundestrainer auch die langfristige Fitness seiner Turnierkandidaten genau im Blick. So soll Brown zwar in der Startelf stehen, aber nicht die vollen 90 Minuten durchspielen.
Wechsel im Tor
Das nächste Erfolgserlebnis nach dem Statement-Sieg beim 4:3 in der Schweiz sichern soll in jedem Fall Ersatztorwart Alexander Nübel, der vor heimischem Publikum in Stuttgart für Loyalität und Leistung mit dem dritten Länderspieleinsatz belohnt wird und für eine Partie Oliver Baumann ersetzt. Auch Nübels VfB-Kollege Deniz Undav bekam im Angriff Einsatzminuten versprochen.
Ghana kommt als Verlierer aus Wien
Ghana als Gegner soll trotz der hohen Niederlage zuletzt gegen Österreich nicht unterschätzt werden. Jonathan Tah, der den Afrika-Cup zu Jahresbeginn intensiv verfolgt hat, warnte: “Der afrikanische Fußball ist ein bisschen anders. Sehr intensiv, sehr viele Zweikämpfe, gute Eins-gegen-eins-Spieler. Wir werden da gefordert sein."
Ghana als Ersatz für die Elfenbeinküste
Nagelsmann hatte Ghana bewusst ausgewählt, als ein geplantes Duell mit der Elfenbeinküste nach der WM-Auslosung hinfällig geworden war. Nun soll der viermalige Afrika-Meister als Blaupause für die Elfenbeinküste dienen, die am 20. Juni in Toronto der zweite deutsche Turnier-Gegner sein wird.