1:3-Pleite gegen Leipzig: Eintracht erleidet Rückschlag
Rückschlag im Kampf um Europa - Eintracht verliert gegen Leipzig mit 1:3
Ärgerliche Niederlage für Eintracht Frankfurt im Abendspiel der Fußball-Bundesliga. Die Hessen halten gegen RB Leipzig lange gut mit, verlieren am Ende aber mit 1:3. In der Tabelle kann die Eintracht damit am Sonntag bei einem Freiburger Sieg vom siebten Platz verdrängt werden.
Vor 58.500 Zuschauern trafen Diomande (27.), Nusa (71.) und Harder (81.) für die Gäste aus Sachsen. Hugo Larsson gelang vor der Pause der zwischenzeitliche Ausgleich für die Eintracht.
Gleiche Startelf wie gegen Wolfsburg
Drei Tage nach seinem 44. Geburtstag schickte Eintracht-Coach Albert Riera exakt die selbe Startelf wie beim 2:1-Erfolg vor einer Woche in Wolfsburg ins Rennen. Unter anderem saßen Knauff und Götze damit erstmal auf der Bank. Deutlich größer waren die Personalsorgen bei den Leipzigern, die kurzfristig auf die Abwehrkräfte Raum und Orban verzichten mussten.
Burkardt mit der ersten Chance
Erstmals gefährlich wurde es nach knapp sechs Minuten, als Burkardt frei vor dem Leipziger Tor auftauchte. Der SGE-Stürmer scheiterte jedoch an Torwart Marten Vandevoordt. Kurze Zeit später meldeten sich auch die Leipziger in der Partie an: Der Kopfball von Ridle Baku flog aber knapp rechts vorbei.
Diomande ohne Gegenwehr
Nach einer Phase ohne große Highlights kam die Leipziger Führung dann aus dem nichts: Ohne große Gegenwehr konnte Yan Diomande in der 27. Minute mit dem Ball durch die SGE-Defensive spazieren, zog an der Strafraumgrenze ab und ließ Zetterer im Frankfurter Kasten keine Chance. Sein Schuss zur Führung der Sachsen schlug unhaltbar rechts unten ein.
Direkter Eintracht-Ausgleich
Die Eintracht aber brauchte nur sieben Minuten, um sich von dem Rückschlag zu erholen. Nach starker Vorarbeit von Kalimuendo brachte Amaimouni-Echghouyab den Ball scharf vor das Leipziger Tor. Mittelfeldspieler Hugo Larsson brauchte dort aus kurzer Distanz nur noch einköpfen. Das Spiel gewann nun deutlich an Tempo und Intensität.
Viel Tempo in Halbzeit zwei
So wurde Eintracht-Keeper Zetterer direkt nach der Pause zu einer Glanzparade gewzungen, als Baumgartner eine Flanke im Fallen aus fünf Metern auf das Tor brachte. Der 30-Jährige im Frankfurter Kasten reagierte stark. Die Partie blieb weiter offen, weil auch die Eintracht immer wieder kam gefährlich vors Leipziger Tor kam. Nach einer guten Stunde fasste sich Amaimouni-Echghouyab aus gut 20 Metern ein Herz. Vandevoordt parierte stark.
Leipzig schlägt noch zweimal zu
Mitten in der Frankfurter Druckphase trafen dann wieder die Leipziger: Zetterer rutschte ein Distanzschuss von Nusa im linken Eck durch die Finger - und schon war RB wieder vorn. Zwar stemmte sich die Eintracht gegen die drohende Niederlage, musste aber dann den nächsten Rückschlag hinnehmen: Nur 60 Sekunden nach seiner Einwechslung tunnelte Harder den Frankfurter Keeper und machte mit dem 3:1 für Leipzig alles klar.