Neuzugang vor Dynamo Dresden - Kleinhansl: "Es ist ein Highlight-Spiel"
Darmstadt 98 bereitet sich auf das Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden vor - und Trainer Florian Kohfeldt macht dabei keine halben Sachen. Bei brütenden Temperaturen ließ er seine Mannschaft heute ordentlich schwitzen. Einer, der dabei einen guten Eindruck hinterließ: Neuzugang Florian Kleinhansl.
Highlight-Spiel in Dresden
Der nächste Gegner ist Dynamo Dresden - von vielen als mögliche Überraschungsmannschaft der Saison gehandelt, aber mit einem holprigen Saisonstart. Kleinhansl lässt sich davon nicht täuschen und blickt mit „großem Respekt" auf das Team. Besonders das Auswärtsspiel im Rudolf-Harbig-Stadion hat es ihm angetan: Die Dresdner Fans dürfen nach einer Sperre wieder ins Stadion. „Es ist ein absolutes Highlight-Spiel für einen. Da freut man sich drauf", sagt Kleinhansl.
Böllenfalltor explodiert nach dem 2:2
Beim Saisonauftakt gegen Holstein Kiel erlebte Kleinhansl gleich, was das Merck-Stadion am Böllenfalltor zu bieten hat. Nach dem 2:2-Ausgleich in der Schlussphase kannte die Stimmung keine Grenzen. „War mal schön, auch das Lied so zu hören. Hat Spaß gemacht", sagt der Linksverteidiger. Als Gastmannschaft habe er das Böllenfalltor immer als stimmungsreich erlebt - als Spieler der Lilien war es noch mal eine ganz andere Nummer.
Debüt mit Schreckmoment - aber positivem Fazit
Auch sportlich lief das Debüt überwiegend gut - bis auf einen Moment, den Kleinhansl selbst am kritischsten bewertet. Eine Unaufmerksamkeit im Rückspiel ließ einigen Fans den Atem anhalten. „Ich habe einfach zu viele Gedanken im Kopf gehabt. Der darf auch immer über die Tribüne fliegen. Das darf nicht passieren." Zum Glück rettete Torwart Marcel Schuhen die Situation. Unterm Strich fällt sein Fazit aber positiv aus: „Ich hatte die ganze Zeit eigentlich immer ein gutes Gefühl, auch mit Ball."
Schnell angekommen - und direkt begeistert
Die Eingewöhnungsphase? Kaum vorhanden. „Die Mannschaft hat es einem leicht gemacht", sagt Kleinhansl - vom ersten Tag an habe er sich wohl gefühlt. Mit im Gepäck aus der Pfalz: sein Spitzname „Clarky", angelehnt an Clark Kent - den wollen sie bei den Lilien jetzt ebenfalls etablieren. Kein Wunder, dass die Entscheidung für die Lilien schnell fiel: Der 25-Jährige kam ablösefrei vom 1. FC Kaiserslautern, die Gespräche mit Trainer Kohfeldt und Sportdirektor Paul Fernie hätten den Ausschlag gegeben. In den kommenden Wochen wartet allerdings Konkurrenz auf der Linksverteidigerposition: Auch Raoul Petretta und Fabian Nürnberger buhlen um den Startplatz. Kleinhansl nimmt das gelassen: „Der Konkurrenz muss man sich einfach stellen. Dafür ist die zweite Liga auch zu gut."