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Waldbrand bei Münster: Brandstiftung laut Polizei nicht ausgeschlossen

Waldbrand bei Münster - Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Lage bei Waldbrand in Südhessen «etwas beruhigt»: Ein dritter Hubschrauber der Bundespolizei hilft jetzt beim Löschen.
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Die Kriminalpolizei ermittelt nach dem Waldbrand bei Münster in Südhessen und schließt Brandstiftung nicht aus.

Die Kriminalpolizei in Darmstadt hat die Ermittlungen zum Waldbrand bei Münster am ehemaligen Militärgelände übernommen und schließt nach ersten Erkenntnissen Brandstiftung nicht aus. Die Situation hat sich nach Angaben der Feuerwehr derweil weiter beruhigt.

Die Einsatzkräfte hätten die Lage unter Kontrolle, das Feuer habe sich nicht weiter ausgebreitet, sagte ein Feuerwehrsprecher. Das 25 Hektar große Areal kühle langsam ab. Der Einsatz bei Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg) werde wohl mindestens bis Freitag andauern.

Entscheidend jetzt möglicherweise mehr Regen und der Einsatz von Hubschraubern

Erfolg erhoffe sich die Feuerwehr von möglichem Regen und dem verstärkten Einsatz von Hubschraubern. Dem Feuerwehrsprecher zufolge sollten drei Helikopter von Landes- und Bundespolizei sowie Bundeswehr mit insgesamt 4.500 Litern Löschwasser über das Gebiet fliegen. Bei den bislang knapp 130 Flügen der drei Helikopter wurden schon über 200.000 Liter Löschwasser auf die Fläche gebracht, so die Feuerwehr.

Tausende Menschen eingesetzt

Über 4.000 Rettungskräfte hätten seit Ausbruch des Feuers vor Ort geholfen. Davon waren laut Sprecher 23 von Dehydrierung oder Erschöpfung betroffen, neun verletzten sich leicht.

Brand war am Samstagnachmittag ausgebrochen

Der Brand war am Samstagnachmittag ausgebrochen. Der Feuerwehrsprecher sprach von einer gewissen Gefahr, die von der Nähe zu dem ehemaligen Munitionsdepot ausgeht. Allerdings kühle das Gebiet, in dem Munitionsreste liegen, immer weiter ab. Feuerwehrleute betreten dieses Areal nicht, es wird ausschließlich aus der Luft gelöscht.

Tanklöschfahrzeuge und Kreisregner im Einsatz

Große Tanklöschfahrzeuge fahren im Pendelverkehr. Der Forst hat Sicherheitsschneisen in den Wald geschlagen. Mithilfe dieser sollte verhindert werden, dass sich der Brand am Boden weiter ausbreiten kann. Außerdem laufen etwa 80 "Riesen-Rasensprenger", die den noch kokelnden Waldboden nass halten sollen.

Stellvertretender Kreisbrandinspektor: "Sind etwas entspannter"

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Matthias Maurer-Hardt sagte unserem Reporter vor Ort, dass die Nacht zum Mittwoch erstmals etwas ruhiger gewesen sei.

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Rauchsäule war kilometerweit sichtbar

Die Rauchsäule, ausgehend vom Brand in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Muna-Militärgelände, war am vergangenen Wochenende viele Kilometer weit sichtbar, der Qualm auch in den Nachbargemeinden und in Darmstadt zu riechen.

Extreme Belastung für Einsatzkräfte

Joachim Schledt, der Bürgermeister von Münster, sagte unserem Reporter, dass der Einsatz eine extreme Belastung für die Feuerwehrleute sei. Sie seien mit Herzblut bei der Sache. "Das ist schon bewundernswert", so Schledt. Der Einsatz habe ihn zutiefst berührt

 

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Bürgermeister: "Das Herzblut ist bewundernswert"

Teilweise müssten die Einsatzkräfte zur Ablöse gezwungen werden, beschreibt Joachim Schledt, der Bürgermeister von Münster: "Das ist Enthusiasmus pur!"

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Aus drei Bundesländern

Zur Brandbekämpfung waren zwischenzeitlich Feuerwehren aus drei Bundesländern vor Ort: aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Nähere Angaben zur Brandursache wurden zunächst nicht gemacht. Die Polizei ermittelt, sobald es die Feuerwehrarbeiten zulassen.

Nicht der erste Brand auf dem Gelände

Bei einem Waldbrand vor drei Jahren waren bei Münster hunderte Feuerwehrleute mehrere Tage im Einsatz. Erst vor ein paar Tagen hatten Einsatzkräfte hier ebenfalls einen etwa 5.000 Quadratmeter großen Brand gelöscht.

FFH-Reporter Marc Wilhelm berichtete am Wochenende

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