Einigung von Land und Unis - Hessen unterzeichnet Hochschulpakt
Nach langem Ringen einigen sich die Hochschulen und das Land auf eine Vereinbarung. Sie regelt die Finanzausstattung der Unis und Fachhochschulen bis 2031. Was ist zuvor passiert?
Nach gut einjährigen Verhandlungen zwischen dem Land Hessen und seinen 14 staatlichen Hochschulen ist eine langfristige Finanzvereinbarung unterschrieben worden. Wissenschaftsminister Timon Gremmels (SPD), Finanzminister Alexander Lorz (CDU) und mehrere Hochschulvertreter haben den Hochschulpakt für die Jahre 2026 bis 2031 in Wiesbaden unterzeichnet.
Unis gegen Einschnitte
Zuletzt hatte es Demos gegen drohende Kürzungen und Einschnitte gegeben. Die 14 Hochschulen hatten vor ihrer Unterfinanzierung gewarnt. Die bisherigen Pläne würden zu einem Defizit von rund einer Milliarde Euro in den nächsten sechs Jahren und zu einem dauerhaften Abbau von zehn Prozent des Personals führen.
30 Milliarden Sparkurs
Hessens Hochschulen müssen im Jahr 2026 rund 30 Millionen Euro einsparen. Im Jahr darauf kehrt ihr Budget auf das Niveau von 2025 zurück. Ab 2028 steigen die Landesmittel dann jährlich. Das sind die Kernpunkte der neuen Finanzvereinbarung Hochschulpakt 2026-2031 zwischen dem Land und seinen 14 staatlichen Hochschulen in finanziell herausfordernden Zeiten, wie das Wissenschaftsministerium in Wiesbaden mitteilte.
Finanzminister: Erst Einsparungen und später wieder ein Plus
Das Wissenschaftsministerium hatte auf den Spardruck bei den Landesfinanzen angesichts der schwächelnden Wirtschaft und der daher sinkenden Steuereinnahmen verwiesen.