Hunderttausende Euro sind weg - Hausverwalter aus Rhein-Main in U-Haft
Fast 800.000 Euro fehlen: Ein Hausverwalter aus Frankfurt soll Hunderte Eigentümer geprellt haben. Auch seine Ehefrau steht unter Verdacht
Ein Hausverwalter soll im Rhein-Main-Gebiet knapp 800.000 Euro von verschiedenen Wohneigentümergemeinschaften veruntreut haben. Der 45-Jährige wurde deshalb Anfang März festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte.
Vor allem in Frankfurt und im Taunus tätig
Das Geld soll er zwischen Januar 2022 und Dezember 2025 von Hausgeld-, Giro- und Rücklagenkonten genommen haben, über die er als Verwalter Zugriff hatte. Der Mann war demnach vor allem in Frankfurt und im Taunus beruflich tätig.
Ermittlungen gegen Ehefrau wegen Geldwäsche
Bei den Ermittlern waren mehrere Anzeigen von Verwaltungsratsmitgliedern und Mitgliedern von Wohneigentümergemeinschaften eingegangen. Die genaue Summe, die der Hausverwalter veruntreut haben soll, liegt bei 770.000 Euro. Es geht um 362 Fälle. Es besteht der Verdacht, dass der 45-Jährige rund 90.000 Euro an seine Ehefrau (44) überwiesen haben soll, sie gilt als Beschuldigte wegen Geldwäsche in 24 besonders schweren Fällen.
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