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Neustart nach dem Frauenhaus braucht Wohnungen

Neustart nach dem Frauenhaus - Land will bei Auszug unterstützen

Frauenhaus
© Peter Steffen/dpa

Frauen, die Schutz und Zuflucht im Frauenhaus suchen, haben Schreckliches erlebt. (Archivbild)

Die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung ist oft schwierig - speziell für Frauen, die aus dem Frauenhaus ausziehen wollen. Wie das Land Hessen den Betroffenen und ihren Kindern helfen will.

Nach einem Aufenthalt im Frauenhaus ist es für Frauen oft enorm schwer, eine bezahlbare eigene Wohnung zu finden. Um Betroffenen den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu ebnen, hat das Land Hessen die Initiative "Wohnen nach dem Frauenhaus" aufgelegt. Damit sollen auch dringend benötigte Plätze in Frauenhäusern freigemacht werden.

Vermieter und Wohnungsunternehmen gesucht

Kern der Initiative ist eine finanzielle Unterstützung des Landes für Wohnungsunternehmen und Vermieter, wenn sie Wohnungen für Frauen aus Frauenhäusern bereitstellen. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte habe zudem zugesagt, bis 2028 jährlich 10 bis 15 Wohnungen für Frauen aus Frauenhäusern zu reservieren, ergänzte Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD).

"Frauen, die Schutz und Zuflucht im Frauenhaus suchen, haben Schreckliches erlebt", sagte Sozialministerin Heike Hofmann (SPD). "Die Wohnungssuche gestaltet sich für sie und ihre Kinder oft besonders schwierig, mitunter sogar demütigend." Hier wolle das Land gezielt helfen. Das Sozialministerium vermittele zwischen den Wohnungsbaugesellschaften und den Frauenhäusern, damit die passenden Wohnungen gefunden werden.

20 Prozent bleiben länger als sechs Monate im Frauenhaus

Es gehe nicht darum, dass Frauen möglichst schnell wieder aus dem Frauenhaus ausziehen, sagte Stefanie Watola vom Frauenhaus Wetzlar. Aber wenn sie sich stabilisiert hätten - dann wäre es auch wichtig, dass sie diesen Schritt tun könnten. In den rund 30 hessischen Frauenhäusern gebe es immer Frauen, die aktuell ausziehen wollten. Viele Wohnungen, die etwa über das Internet angeboten würden, könnten sie sich aber "schlichtweg nicht leisten", sagte Watola. Bei den günstigen Angeboten ständen sie in großer Konkurrenz zu anderen Suchenden - und zögen oft den Kürzeren.

Nach den Worten von Sozialministerin Hofmann bleiben rund 20 Prozent der betroffenen Frauen länger als sechs Monate im Frauenhaus - manche noch länger. Teils müssten Frauen - auch mit Kindern - wegen Platzmangels abgewiesen werden.

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