Polizei-Bilanz Speedmarathon - 103 Hessen müssen Führerschein abgeben
Beim gestrigen Speedmarathon in Hessen wurden über 230 Messstellen genutzt, um Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Trotz vorheriger Ankündigung der Kontrollen kam es zu 10.248 Geschwindigkeitsverstößen. 103 Verkehrsteilnehmer müssen sich nun auf ein Fahrverbot einstellen.
Ein schwerwiegender Fall ereignete sich in Wiesbaden. Dort wurde ein Fahrer in einer 30er-Zone mit 70 km/h sowie unter Drogeneinfluss gestoppt. An seinem Fahrzeug waren unrechtmäßige Kennzeichen angebracht.
Lamborghini-Fahrer in Frankfurt erwischt
Auch in Frankfurt am Main wurden schwere Verstöße festgestellt. Ein Lamborghini-Fahrer überschritt das Tempolimit und wird neben einer Geldstrafe auch einen Monat den Führerschein abgeben müssen. In Kassel fuhr ein Fahrzeug nahe einer Schule mit mehr als doppelter Geschwindigkeit. Auch hier drohen Bußgeld und Fahrverbot. Bei Gießen wurde ein Opelfahrer ohne gültigen Führerschein gestoppt, was mehrere Strafverfahren nach sich zog.
Motorradfahrer doppelt zu schnell durch Baustelle
In Mittelhessen erfassten die Beamten einen Motorradfahrer, der mit 101 km/h durch eine Baustelle raste, in der nur 50 km/h erlaubt sind. Auch er muss mit Punkten, einem Bußgeld und einem Monat Fahrverbot rechnen.
Lob von Innenminister Poseck
Der Einsatzleiter Stefan Jilg betonte die Bedeutung der Kontrollen. Er freute sich über die vielen regelkonformen Fahrer und ihren Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr. Innenminister Roman Poseck lobte ebenfalls die Durchführung und hob die hohe Relevanz solcher Maßnahmen hervor. Trotz positiver Rückmeldungen von Bürgern gebe es weiterhin uneinsichtige Fahrer. Daher seien weiterhin konsequente Maßnahmen erforderlich, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.