Nachrichten > Top-Meldungen >

US Militär entert Iran Schiff - Verhandlungen offen

US-Militär entert Iran-Schiff - Was wird aus Verhandlungen zu Iran-Krieg?

Iran-Krieg - Straße von Hormus
© Asghar Besharati/AP/dpa

Die Spannungen um die Straße von Hormus verschärfen sich. (Archivbild)

Kurz vor Auslaufen der Feuerpause im Iran-Krieg zeigt sich Trump zu neuen Verhandlungen bereit. Wenig später greift die US-Marine einen iranischen Frachter an. Was wird Teheran machen?

Kurz nach einer von US-Präsident Donald Trump angekündigten Verhandlungsbereitschaft mit Teheran hat das US-Militär einen iranischen Frachter angegriffen. Das Schiff habe versucht, die US-Seeblockade zu durchbrechen, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Irans Militär sprach von "bewaffneter Seepiraterie" und kündigte an, man werde "bald reagieren", wie der regierungstreue Sender Press TV meldete. Kurz vor dem Ablaufen der Waffenruhe am Mittwoch sieht Teheran laut der Staatsagentur Irna "keine aussichtsreiche Perspektive für seriöse Verhandlungen". Der iranische Präsident Massud Peseschkian warf Washington Vertragsbruch vor. 

Laut dem US-Regionalkommando Centcom war das Schiff auf dem Weg in die iranische Küstenstadt Bandar Abbas in der Straße von Hormus. Die USA hatten zuvor bereits 25 Schiffe angewiesen, umzudrehen oder in ihre iranischen Häfen zurückzukehren. Dies ist jedoch der erste bekannte Vorfall, bei dem Gewalt angewendet wurde. Wegen der neuen Eskalation zogen die Ölpreise wieder an.

Nach stundenlangen vergeblichen Warnungen habe das Kriegsschiff "USS Spruance" die Besatzung des iranischen Frachters aufgefordert, den Maschinenraum zu verlassen, teilte Centcom mit. Daraufhin sei der Antrieb außer Gefecht gesetzt worden. Das Schiff stehe nun unter US-Kontrolle. Nur Stunden zuvor hatte Trump angekündigt, dass seine Vertreter für neue Verhandlungen heute Abend in Pakistans Hauptstadt Islamabad sein würden. Der Iran hat eine Teilnahme bislang offiziell weder zugesagt noch abgesagt.  

Donald Trump
© Alex Brandon/AP/dpa

Trump bietet dem Iran einen Deal an. (Archivbild)

Trump droht dem Iran erneut 

Die USA böten der Führung in Teheran einen "sehr fairen und vernünftigen Deal" an, schrieb Trump. Er hoffe, dass der Iran diesen annehme. "Wenn sie es nicht tun, werden die Vereinigten Staaten jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran ausschalten", schrieb Trump und wiederholte damit frühere Drohungen. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus dem Weißen Haus, dass Vizepräsident JD Vance, der Sondergesandte Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner nach Islamabad reisen. Die iranische Führung lehnt dagegen laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein zweites Treffen ab.

Zur Begründung wurden übertriebene Forderungen der USA, deren ständige Kurswechsel und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen genannt. Auch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte unter Berufung auf eine informierte Quelle gemeldet, solange die US-Marine weiter an ihrer Seeblockade vor der Straße von Hormus festhalte, werde es keine Verhandlungen geben. In den vergangenen Tagen seien jedoch unter Vermittlung des Nachbarlands Pakistan Nachrichten ausgetauscht worden.

Irans Präsident Peseschkian
© Vahid Salemi/AP/dpa

Der iranische Präsident Peseschkian wirft Washington Vertragsbruch vor. (Archivbild)

Bericht: Iraner befürchten Überraschungsangriff 

Einem Bericht des US-Nachrichtenportals "Axios" zufolge argwöhnen iranische Beamte, dass Trump mit seinen Worten über ein Abkommen die Führung in Teheran täuschen wolle. Sie befürchteten einen Überraschungsangriff der USA. 

Irans Präsident Peseschkian sagte laut seiner Homepage in einem Telefonat mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif: "Die fortgesetzten provokanten und illegalen Handlungen der USA" im Rahmen der Seeblockade gegen den Iran stellten einen klaren Verstoß gegen die auslaufende Waffenruhe dar. Solche Maßnahmen sowie die Drohungen von Trump vertieften das Misstrauen. Man sei entschlossen, das Land gegen "erneutes Abenteurertum" der USA und Israels konsequent zu verteidigen.

Iran-Krieg - Straße von Hormus
© Asghar Besharati/AP/dpa

Die US-Marine hat ein iranisches Schiff unter ihre Kontrolle gebracht. (Archivbild)

Vorbereitungen in Islamabad für neue Verhandlungen laufen 

Seitens der pakistanischen Regierung wurde derweil offiziell noch nichts zu neuen Verhandlungen in Islamabad mitgeteilt. Kurz nach Trumps Ankündigung neuer Gespräche hatte das Außenministerium aber mitgeteilt, Ressortchef Ishaq Dar habe in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi betont, ein kontinuierlicher Dialog sei entscheidend, um die Spannungen rasch zu entschärfen und Frieden in der Region zu fördern.

In Islamabad laufen seit Tagen Vorbereitungen für eine neue Verhandlungsrunde. Sicherheitsvorkehrungen waren sichtbar: So wurde die sogenannte Rote Zone mit Botschaften und Regierungsgebäuden, in der bereits die erste Gesprächsrunde stattfand, wieder abgesperrt. Erste Verhandlungen waren eine Woche zuvor ohne konkrete Ergebnisse beendet worden.

nach oben

HIT RADIO FFH

Jetzt einschalten

HIT RADIO FFH
FFH+ 80ER
FFH+ 90ER
FFH+ CHARTS
FFH+ ROCK
FFH+ WEIHNACHTEN
FFH WEIHNACHTSRADIO
FFH KUSCHELROCK
FFH KUSCHELPOP
FFH TOP 40
FFH LEIDER GEIL
FFH DIE 80ER
FFH JUST 90s
FFH DIE 2000ER
FFH DIE 2010ER
FFH BEST OF 2025
FFH LOUNGE
WOHLFÜHLZEIT
FFH COUNTRY RADIO
RADIO FEIERBIEST
FFH JUST PARTY
FFH HAPPY HITS
FFH TOP 1000
FFH OLDIES
FFH JUST WHITE
FFH CHILL & GRILL
FFH EURODANCE
FFH ROCK
FFH WORKOUT
RADIO SCHLAGERHERZ
FFH SCHLAGERKULT
FFH DEUTSCH PUR
FFH BRANDNEU
FFH ACOUSTIC HITS
FFH SOUNDTRACK
FFH SUMMER FEELING
FFH FRÜHLINGS FEELING
planet radio
planet plus fun
planet plus power
planet plus liebe
planet plus heartbreak
planet plus weihnachten
planet livecharts
deutschrap finest
planet flashback friday
planet the club
planet early morning breaks
planet oldschool
planet nightwax
planet black beats
taylor swift & friends
ed sheeran & friends
the weeknd & friends
david guetta & friends
coldplay & friends
harry styles & friends
dua lipa & friends
justin bieber & friends
beyoncé & friends
80er-Radio harmony
harmony +70er
harmony +90er
harmony +Karneval
harmony +Weihnachten
Neue Deutsche Welle
80er Kultnight
70er-80er Kultnight
80er-90er Kultnight Radio
harmony Feelings
harmony Schlager Radio
80er Divas
80er Superstars
80er Superbands
80er Wave Pop
80er Synthie Pop