Neue Zentrale Stelle in Hessen - «Überholspur» für ausländische Fachkräfte
Das Land will mit einer neuen Stelle die Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland vereinfachen und beschleunigen. Was soll das bringen?
Im Kampf gegen Fachkräftemangel will Hessen verstärkt auf Arbeitskräfte aus dem Ausland setzen. Im Herbst 2026 soll beim Regierungspräsidium Darmstadt die neue Zentrale Stelle für Fachkräfteeinwanderung Hessen (ZFEH) regulär ihre Arbeit aufnehmen, wie das Innen- und das Arbeitsministerium in Wiesbaden mitteilten.
Diese Stelle soll mit einem beschleunigten Fachkräfteverfahren, genannt "Fast Lane" (Überholspur), bei der Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland aufs Tempo drücken. Dabei sollen "Bearbeitungszeiten verkürzt und Planungssicherheit für Unternehmen und Fachkräfte geschaffen werden", hieß es weiter.
Poseck und Hofmann betonen Bedeutung
Innenminister Roman Poseck bezeichnete die geplante ZFEH als “einen klaren, zentralen Ansprechpartner für Unternehmen, die internationale Fachkräfte gewinnen möchten.“
Sozial- und Arbeitsministerin Heike Hofmann teilte mit: ”Bisher sehen sich Arbeitgeber mit einer fragmentierten Behördenstruktur konfrontiert - 31 unterschiedliche Ausländerbehörden mit teils abweichenden Verfahren und Zuständigkeiten." Die "Fast Lane" komme als Option hinzu, die einheitliche Abläufe und Transparenz biete und gleichzeitig die kommunalen Ausländerbehörden entlaste.
Ohne ausländische Fachkräfte wirtschaftliche Verluste?
Innenminister Roman Poseck (CDU) und Arbeitsministerin Heike Hofmann (SPD) erklärten in einer gemeinsamen Mitteilung: "Deutschland und Hessen sind wegen des Fachkräftemangels auch auf qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Ohne sie könnten zahlreiche Stellen nicht besetzt werden, was letztendlich auch zu wirtschaftlichen Verlusten führen würde."
Ohne ausländische Fachkräfte wirtschaftliche Verluste?
Innenminister Roman Poseck (CDU) und Arbeitsministerin Heike Hofmann (SPD) erklärten in einer gemeinsamen Mitteilung: "Deutschland und Hessen sind wegen des Fachkräftemangels auch auf qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Ohne sie könnten zahlreiche Stellen nicht besetzt werden, was letztendlich auch zu wirtschaftlichen Verlusten führen würde."
Fachkräfte aus dem Ausland trügen zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben bei. "Darüber hinaus bringen internationale Arbeitskräfte neben ihren Qualifikationen auch neue Perspektiven, Erfahrungen und Ideen mit, von denen unsere Unternehmen profitieren können", betonten beide Minister.
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