Unwetter am Wochenende - Kaum Schäden in Hessen
Die Unwetter am Wochenende sind an Hessen glimpflich vorbeigezogen. Einige überspülte Straßen, leichte Unfälle und Matsch - laut den Einsatzkräften nichts ungewöhnliches.
Auf der A7 zwischen Melsungen und Guxhagen war es auf regennasser Fahrbahn zu einem Unfall gekommen. Ein Auto war ins Schleudern geraten. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt. Im dadurch entstandenen Stau kam es in der Folge zu einem weiteren Unfall. Auch hier seien mehrere Menschen leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher HIT RADIO FFH: “Das ist glimpflich ausgegangen.” In verschiedenen Teilen Deutschlands sah es dagegen anders aus.
Zwei Tote bei Aquaplaning-Unfall nahe Karlsruhe
Bei einem Unfall auf regennasser Straße kamen in Bruchsal nördlich von Karlsruhe zwei Menschen ums Leben. Nach Polizeiangaben geriet das Auto eines 65-Jährigen wegen Aquaplanings während eines Unwetters auf der Bundesstraße 35 in den Gegenverkehr. Dort stieß es mit einem Fahrzeug zusammen, in dem ein 55-jähriger Mann und eine ein Jahr jüngere Frau saßen - die beiden kamen bei der Kollision ums Leben. Der 65-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Blitz in Kirche eingeschlagen
Einen ganz besonderen - und glimpflich ausgegangenen - Schreckmoment erlebten die Gäste einer Tauffeier in Osnabrück: Dort schlug ein Blitz in die Kirche ein, in der die Feier abgehalten wurde. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Während der Zeremonie in der Pauluskirche hatte es demnach plötzlich einen lauten Knall gegeben.
Einige Anwesende hatten laut Polizei wohl kurzzeitig Brandgeruch wahrgenommen, die Feuerwehr stellte aber keine Schäden fest. Für die Taufgesellschaft blieb es damit bei einem Schrecken – und einer außergewöhnlichen Geschichte. Laut Polizei sprachen einige Beteiligte mit einem Schmunzeln von einem eindrucksvollen "himmlischen Gruß".
Keine weiteren Warnungen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hob am späten Abend schließlich alle noch bestehenden Unwetterwarnungen vor schweren Gewittern wieder auf. Gebietsweise könne es aber weiterhin zu Gewittern mit Starkregen und Sturmböen kommen, so der DWD.