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Corona-Ticker: Inzidenz unter 100

Corona-Ticker - Deutschlandweite Inzidenz unter 100

Die deutschlandweite Inzidenz liegt wieder unter 100. Laut RKI sind es 98 Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100.000 Einwohner. 

Außerdem werden die Rufe nach einem Impfgipfel lauter. Hintergrund sind die Lieferschwierigkeiten beim Corona-Impfstoff. Dafür hat sich nun auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer ausgesprochen. Auf dem Gipfel sollte ein verbindlicher Impfstoffplan für die kommenden Monate vereinbart werden, sagte sie dem Spiegel.

Und: Ab kommendem Mittwoch werden nach FFH-Informationen in Hessen wieder Impftermine vergeben.

Das sind die aktuellen Corona-Hotspots in Hessen

Diese Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen überschreiten aktuell die kritische Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen:

  • Landkreis Fulda (242,9)
  • Werra-Meißner-Kreis (202,7)

Stand: 27.01.21, 00:00 Uhr. Quelle: Robert-Koch-Institut, Angaben der Kreise und Städte, FFH-Recherchen. Hinweis: Bei den Zahlen kann es zu Abweichungen durch Verzögerungen im Meldeweg kommen. 

Bei einer Inzidenz von über 200 greift laut des hessischen Eskalationskonzepts eine sechste, schwarze Stufe. Strengere Maßnahmen, wie etwa die nächtliche Ausgangssperre, gelten in den betroffenen Regionen allerdings erst, wenn dort die Inzidenz von über 200 drei Tagen in Folge anhält.

+++ Gewerbesteuereinnahmen brechen ein +++

28.01.21, 10:58 Uhr

Die Gewerbesteuereinnahmen der hessischen Kommunen sind in der Corona-Krise 2020 vor allem wegen historisch niedriger Zahlen im 2. Quartal dramatisch eingebrochen. Die Summe schrumpfte im Vergleich zu 2019 um 18,3 Prozent (rund eine Milliarde Euro) auf 4,45 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. Nur 2009, im Folgejahr der Finanzmarktkrise, hätten die Gewerbesteuereinnahmen noch stärker abgenommen. Damals fielen die Einnahmen in Hessen im Vergleich zum Vorjahr um 26,3 Prozent.

+++ Zehn weitere harte Wochen +++

28.01.21, 10:35 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Menschen in Deutschland auf weitere zehn harte Wochen in der Corona-Krise eingestimmt. Bund und Länder sollten auf einer eigenen Ministerpräsidentenkonferenz nur zum Impfen über die Lage, die Ziele und das weitere Vorgehen beraten, schlug Spahn auf Twitter vor. 

+++ Einreiseverbot soll bis Freitag geklärt sein +++

28.01.21, 10:30 Uhr

Die Bundesregierung will sich nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer bis zu diesem Freitag auf ein weitgehendes Einreiseverbot aus Ländern mit hoher Verbreitung neuer Corona-Varianten verständigen. Anschließend stehe in Aussicht, dass dies dann im sogenannten Umlaufverfahren - also ohne ein Treffen des Kabinetts - entschieden werde, sagte der CSU-Politiker in Berlin. Von einer Lösung auf EU-Ebene nimmt Deutschland erstmal Abstand.

+++ Deutschlandweite Inzidenz wieder unter 100 +++

28.01.21, 09:11 Uhr

Erstmals seit Ende Oktober liegt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz laut Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) unter der Schwelle von 100. So wurden in Deutschland binnen einer Woche 98 Neuinfektio­nen pro 100.000 Einwohner an die Gesundheitsämter übermittelt, wie das RKI meldete. Damit hat sich die Zahl der innerhalb von 7 Tagen gemeldeten Neuinfektionen seit dem Höchststand kurz vor Weihnachten - die 7-Tage-Inzidenz lag am 22. Dezember bei 197,6 - in etwa halbiert. Das politische Ziel ist eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50.

+++ Mehr als 3.900 Tote in den USA an einem Tag +++

28.01.21, 08:57 Uhr

In den USA sind binnen eines Tages mehr als 3.900 Tote im Zusammenhang mit dem Corona-Virus registriert worden. Am Mittwoch meldeten die Behörden 3.943 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore hervorging. Der bisherige Höchstwert wurde am 12. Januar mit 4.466 Toten verzeichnet.

+++ Corona-Patient fährt von Wiesbaden nach Mainz +++

28.01.21, 07:57 Uhr

Ein Covid-19-Patient ist trotz seiner Erkrankung mit dem öffentlichen Nahverkehr von Wiesbaden nach Mainz gefahren und dort im Supermarkt einkaufen gegangen. Wie die Bundespolizei mitteilte, habe sich der 21-Jährige am späten Dienstagabend am Mainzer Hauptbahnhof an Sicherheitskräfte gewandt und erklärt, er habe Corona und benötige medizinische Hilfe. Ein Rettungswagen brachte ihn dann in die Mainzer Uniklinik.

Ermittlungen ergaben, dass der Covid-Patient stationär behandelt worden war und sich verbotenerweise von einem Wiesbadener Krankenhaus aus auf den Weg nach Mainz gemacht hatte. Der Supermarkt, den der Mann besucht hatte, wurde von Beamten abgesperrt, wie die Bundespolizei mitteilte. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Straf- und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

+++ Kontaktbeschränkungen belasten am meisten +++

28.01.21, 06:00 Uhr

Die aktuelle Situation rund um die Corona-Krise empfinden laut ZDF-Politbarometer 14% als persönlich sehr stark belastend und 36% als stark belastend. 42% sagen „nicht so stark“ und 8% fühlen sich davon überhaupt nicht beeinträchtigt. Am häufigsten (63%) werden dabei die Einschränkungen beim Treffen mit anderen als störend genannt, mit großem Abstand danach die Einschränkungen bei Kultur und Sport (14%), Reisen (9%), bei Restaurants (8%) und beim Einkaufen (3%).

+++ Kommen Einreiseverbote? +++

28.01.21, 05:15 Uhr

Nach "Spiegel"-Angaben plant die Bundesregierung ein Einreiseverbot aus Ländern mit hoher Verbreitung von Corona-Mutanten. Eine Vorlage für eine entsprechende Verordnung befinde sich derzeit in der Abstimmung zwischen den Ressorts. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass ein entsprechender Beschluss derzeit abgestimmt wird. Wie auch die "Bild" berichtete, geht es um Einreisesperren für Flüge aus Ländern, in denen es bereits Virus-Mutationen gibt, wie etwa Südafrika.

+++ Streit zwischen Astrazeneca und EU geht weiter +++

28.01.21, 04:03 Uhr

Im Streit zwischen der EU und dem Impfstoffhersteller Astrazeneca hat auch ein weiteres Krisentreffen keine Lösung gebracht. EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides appellierte an den Pharmakonzern, die vertraglich vereinbarte Menge fristgerecht an die EU zu liefern - auch aus Werken in Großbritannien. Astrazeneca hatte angekündigt, dass es die zugesagte Liefermenge nicht einhalten kann.Grund seien Produktionsengpässe in einem Werk in Belgien. Es war das bereits dritte Gespräch in dieser Woche zwischen der EU-Kommission und dem britisch-schwedischen Unternehmen.

+++ Bundeswehr prüft Hillfe für Portugal +++

27.01.21, 20:49 Uhr

Die Bundeswehr hat ein medizinisches Erkundungsteam nach Portugal geschickt. Die Militärexperten sondierten dort mögliche Unterstützung, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Nach Medienberichten sind die Aufnahme von Covid-Kranken aus Portugal und die Verstärkung der Ärzte- und Pflegerteams vor Ort im Gespräch. Portugal ist aktuell besonders hart von der Corona-Krise betroffen.

+++ Auch Dreyer fordert Impfgipfel +++

27.01.21, 19:57 Uhr

Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will einen Impfgipfel. "Überall in Deutschland stehen Impfstraßen weitgehend leer, denn die zugesagten Impfstoffe werden nicht wie versprochen geliefert", sagte Dreyer dem "Spiegel". Auf dem Gipfel sollten verbindliche Absprachen über die Lieferung der Corona-Impfstoffe getroffen werden. "Wir brauchen einen klaren und transparenten Impfstoffplan für die kommenden Monate", sagte Dreyer. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte einen Impfgipfel von Bund, Ländern und Wirtschaftsvertretern gefordert - möglichst noch vor Ende kommender Woche, schrieb Woidke am Mittwoch an den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD). Die Verschiebung von Impfterminen sorgten für große Verunsicherung.

+++ Studie: Leicht veränderte Symptome bei britischer Virus-Variante +++

27.01.21, 18:39 Uhr

Einer Studie der britischen Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) zufolge sind die Symptome bei der zuerst in Großbritannien entdeckten Coronavirus-Variante leicht anders als bei der bislang vorherrschenden. Husten, Müdigkeit, Gliederschmerzen und Halsschmerzen treten demnach etwas häufiger auf. Der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns hingegen etwas seltener. Keinen Unterschied gibt es demnach bei der Häufigkeit von Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Durchfall oder Erbrechen. Befragt wurden 6000 zufällig ermittelte Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

+++ Hessen stellt Tafeln eine Million Masken zur Verfügung +++

27.01.2021, 17:30 Uhr

Hessen stellt den Tafeln in Hessen insgesamt eine Million Schutzmasken kostenlos zu Verfügung. Wie das Innenministerium mitteilte, sollen sie über die rund 200 Ausgabestellen in den Landkreisen und kreisfreien Städten in den kommenden beiden Wochen an besonders bedürftige Menschen aus einkommensschwachen Haushalten verteilt werden.

„Auch für die 5.000 ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Schutzmasken eine große Hilfe in der täglichen Arbeit. Es ist beeindruckend, wie viele Menschen sich in Hessen freiwillig bei den Tafeln engagieren und helfen. Auch sie sollen durch die Bereitstellung in ihrer Arbeit unterstützt werden“, so Innenminister Peter Beuth (CDU).

+++ Weitere Gema-Hilfen an Clubs und Festivals +++

27.01.2021, 17:25 Uhr

Clubs, Festivals und Musikaufführungsstätten können neue Corona-Hilfen erwarten. Der Musikrechteverwerter Gema kündigte weitere 19 Millionen Euro aus dem Kulturpaket der Bundesregierung an. Zuvor waren bereits 30 Millionen Euro an die Gema für die Antragssteller geflossen. Spätestens Ende Februar sollten Vergabe und Auszahlung der nun 49 Millionen Euro abgeschlossen sein.

Der Bund hatte noch vor dem zweiten Lockdown für die Kultur ein eigenes Programm in Höhe von einer Milliarde Euro aufgelegt. Das will Kulturstaatsministerin Monika Grütters nun um weitere 1,5 Milliarden aufgestockt wissen, auch weil der zweite Lockdown noch nicht eingepreist gewesen sei.

+++ Impfgegner filmen vor Impfzentrum Darmstadt +++

27.01.2021, 16:40 Uhr

Vor dem regionalen Impfzentrum in Darmstadt filmen dem Corona-Krisenstab zufolge zunehmend Impfgegner und verunsichern Menschen. "Es ist uns sehr wichtig hier deutlich zu machen, dass wir eine Belästigung, Bedrängung und Verunsicherung von Beschäftigten und Impflingen nicht hinnehmen werden", teilte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) mit.

Diese sogenannten Gegner würden mittlerweile vereinzelt vor dem Zentrum auftauchen, filmen. Dies sei von Mitarbeitern als Einschüchterung wahrgenommen worden. Der Sicherheitsdienst und die Polizei hätten die Situation im Griff, doch mache die Entwicklung Sorge.

+++ EU-Kreise: Astrazeneca will nun doch an Krisensitzung teilnehmen +++

27.01.2021, 13:15 Uhr

Der Impfstoffhersteller Astrazeneca hat nach EU-Angaben die Absage eines Krisentreffens zurückgezogen und will nun doch an dem für heute Abend geplanten Gespräch teilnehmen. Dies habe die Presseabteilung des Konzerns der EU-Kommission bestätigt, hieß es jetzt in Brüssel. Zuvor habe das Management des Unternehmens per Mail abgesagt und erklärt, ein Treffen habe derzeit wegen der vielen offenen Fragen keinen Sinn.

+++ GEW fordert besseren Gesundheitsschutz an Schulen +++

27.01.2021, 12:26 Uhr

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat einen besseren Gesundheitsschutz an den Schulen gefordert. Es sei nicht mehr zu bestreiten, "dass es in Schulen zu vermehrten Ansteckungen mit dem Corona-Virus kommt, wenn die einschlägigen Schutzmaßnahmen wie die Abstandsregelungen nicht beachtet werden", sagte die Vorsitzende der hessischen GEW, Birgit Koch, in Frankfurt. Der Hessische Kultusminister müsse das Thema Gesundheitsschutz endlich ganz oben auf seine Agenda setzen.

Koch forderte ausreichend Luftfilter beziehungsweise Lüftungsanlagen und CO2-Messgeräte in den Klassenräumen. FFP2-Masken müssten zudem kostenfrei zur Verfügung stehen, und auch Corona-Schnelltests sollten wöchentlich angeboten werden.

+++ Finanzhilfen aus Corona-Sondervermögen für Kitas und Grundschulen +++

27.01.2021, 12:21 Uhr

Die schwarz-grüne Landesregierung will mit einem weiteren Hilfspaket aus dem Corona-Sondervermögen die Kommunen und Familien bei der Erstattung von Kita-Beiträgen unterstützen sowie den Ausbau der Ganztagsbetreuung an Grundschulen vorantreiben. Bei einer Zustimmung des Haushaltsausschusses seien damit dann bereits 201 konkrete Hilfen für mehr als 3,6 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen auf den Weg gebracht worden, teilte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwoch mit.

Das kreditfinanzierte Sondervermögen des Landes hat insgesamt ein Volumen von zwölf Milliarden Euro. Mit dem Geld sollen bis Ende 2023 vor allem Steuerverluste des Landes und der Kommunen wegen der Corona-Krise ausgeglichen werden.

+++ Bundesregierung: Pflegeazubis sollen bei Tests helfen +++

27.01.2021, 12:06 Uhr

Wegen der angespannten Corona-Lage in Pflegeheimen appelliert die Bundesregierung an die Betreiber von Pflegeeinrichtungen, verstärkt auch Azubis als Helfer einzusetzen. "Bereits im ersten Ausbildungsjahr können sie in der derzeitigen Situation zur Entlastung des Pflegepersonals, etwa nach entsprechender Einweisung bei der Durchführung von Testungen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörigen oder bei den Vorkehrungen der Hygiene- und Schutzmaßnahmen, beitragen", heißt es in einem gemeinsamen Schreiben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Familienministerin Franziska Giffey (SPD).

+++ Umfrage: 44 Prozent wollen Corona-Entscheidungen durch den Bundestag +++

27.01.2021, 11:31 Uhr

Fast jeder zweite Deutsche ist einer Umfrage zufolge dafür, dass der Bundestag über neue Corona-Regeln final entscheidet. 44,3 Prozent der Befragten einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für das Magazin "Business Insider" wünschten sich dies. 17,5 Prozent der Befragten gaben derweil an, dass alleine Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über neue Corona-Schutzmaßnahmen entscheiden sollte. 15,9 Prozent der Befragten sind für Corona-Entscheidungen durch die Ministerpräsidentenkonferenz, also die Beratungsrunden der Länder mit dem Bund (15,9 Prozent).

+++ Immer mehr Kinder in Grundschulen +++

27.01.2021, 11:26 Uhr

Immer mehr Eltern schicken nach und nach wieder ihre Kinder zum Unterricht in die Grundschulklassen – statt sie wegen Corona zuhause zu betreuen, wie es sich das Land wünscht. Das bestätigen auf FFH-Nachfrage die für mehrere Städte und Landkreise zuständigen Schulämter in Darmstadt und Rüsselsheim. Demnach liegt aktuell etwa in der Stadt Darmstadt die Präsenzquote in den Grundschulen im Schnitt bei einem Drittel der Kinder. Ähnlich sieht der Trend - bei allerdings etwas niedrigeren Prozentzahlen (24 Prozent) - im Kreis Darmstadt-Dieburg aus. In einzelnen Schulen in Südhessen sind sogar mehr als die Hälfte der Kinder in den Klassen anwesend.

+++ Bei Corona-Amtshilfe sollen auch Auslagen kostenfrei werden +++

27.01.2021, 11:25 Uhr

Die Bundesregierung will Landkreise und Kommunen bei Amtshilfe in der Corona-Pandemie von zusätzlichen Kosten befreien. Beim Einsatz von Soldaten und anderen Bundesbehörden sollen auch sogenannte Auslagen wie Dienstreisen oder Übernachtungskosten nicht in Rechnung gestellt werden. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag legte das Verteidigungsministerium auf den Tisch des Bundeskabinetts.

Die Regelung soll demnach im Zeitraum seit März 2020 und bis Ende dieses Jahres gelten. Der Schritt betrifft vor allem den Hilfseinsatz von Soldaten, die nun auch verstärkt für Corona-Schnelltests vor Alten- und Pflegeheimen eingesetzt werden.

+++ Ermittlungen in zwei Altenheimen nach Corona-Ausbrüchen +++

27.01.2021, 11:21 Uhr

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Corona-Ausbrüchen in mindestens zwei Pflegeheimen in Hessen. In einem Heim im Main-Kinzig-Kreis steht der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung im Raum. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat die Ermittlungen aufgenommen. Das bestätigt Staatsanwalt Dominik Mies auf FFH-Anfrage. Und auch nach einem Corona-Ausbruch mit mehreren Toten in einem Pflegeheim im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist nun die Staatsanwaltschaft in Marburg aktiv geworden. Nach den Angaben von Staatsanwalt Timo Ide handelt es sich um ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren. Bislang gebe es aber keine Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten.

+++ Produktion von Fertiggerichten in Corona-Krise deutlich gestiegen +++

27.01.2021, 08:36 Uhr

Verbraucher haben in der Corona-Krise vermehrt zu Fertiggerichten gegriffen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis September 2020 in Deutschland rund 1,1 Millionen Tonnen Fertiggerichte hergestellt, knapp 50.300 Tonnen oder 4,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ein Jahr zuvor hatte die Herstellung noch nahezu stagniert (plus 0,1 Prozent). Homeoffice, Homeschooling sowie zeitweise geschlossene Restaurants und Kantinen trieben die Produktion in den ersten neun Monaten 2020 an.

+++ Lockdown lässt Konsumklima erneut einbrechen +++

27.01.2021, 08:00 Uhr

Inmitten des im Dezember verhängten harten Lockdowns ist das Konsumklima in Deutschland erneut eingebrochen. "Die Anschaffungsneigung bricht regelrecht zusammen", heißt es in einer Mitteilung des Nürnberger Konsumforschungsunternehmens GfK auf der Grundlage seiner jüngsten Konsumklimastudie für den Februar 2021, die jetzt veröffentlicht wurde.

"Die Schließung von Gastronomie und weiten Teilen des Handels Mitte Dezember 2020 hat die Konsumneigung ähnlich hart getroffen wie beim ersten Lockdown im Frühjahr des vergangenen Jahres", sagte GfK-Konsumforscher Rolf Bürkl. Damals war das Konsumklima in historischer Weise auf einen Tiefpunkt gesunken.

+++ Astrazeneca-Chef: Langsamer Vertragsschluss schuld an Lieferengpässen +++

27.01.2021, 07:38 Uhr

Der Chef von Astrazeneca, Pascal Soriot, sieht den langsamen Vertragsabschluss als Grund für Lieferengpässe. Er sagte der "Welt": "Wir sind in Europa jetzt zwei Monate hinter unserem ursprünglichen Plan." Man habe auch Anfangsprobleme in Großbritannien gehabt. "Aber der Vertrag mit den Briten wurde drei Monate vor dem mit Brüssel geschlossen. Wir hatten dort drei Monate mehr Zeit, um Pannen zu beheben."

Sein Unternehmen sei vertraglich nicht zur Lieferung bestimmter Mengen Impfstoff verpflichtet. Brüssel wollte nach seinen Worten mehr oder weniger zum selben Zeitpunkt beliefert werden wie die Briten - obwohl diese drei Monate früher unterzeichnet hätten. "Darum haben wir zugesagt, es zu versuchen, uns aber nicht vertraglich verpflichtet."

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