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Deutsche Exporte: Chinas Bedeutung könnte abnehmen

Deutsche Exporte - Chinas Bedeutung könnte abnehmen

Der Hafen von Qingdao, in der ostchinesischen Provinz Shandong. Die Bedeutung Chinas könnte für deutsche Exporte laut einer Studie in den kommenden Jahren abnehmen (Symbolfoto).
© dpa

Der Hafen von Qingdao, in der ostchinesischen Provinz Shandong. Die Bedeutung Chinas könnte für deutsche Exporte laut einer Studie in den kommenden Jahren abnehmen (Symbolfoto).

Die Bedeutung Chinas für deutsche Exporte könnte in den kommenden Jahren nach einer Studie abnehmen. Der chinesische Markt könnte demnach von deutschen Investoren zunehmend durch Produktion vor Ort bedient werden - mit möglichen Folgen für Jobs in Deutschland.

Außerdem gibt es eine zunehmende "Systemrivalität" mit China, wie aus der Studie unter anderem des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) weiter hervorgeht. In der Bundesregierung gibt es eine Debatte über eine neue China-Strategie. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt steht im Westen wegen Menschenrechtsverletzungen, des Säbelrasselns gegenüber Taiwan und des forscheren außenpolitischen Auftretens in der Kritik.

Einseitige Abhängigkeiten vermeiden

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte deutlich gemacht, einseitige Abhängigkeiten zum Beispiel bei wichtigen Rohstoffen sollten vermieden, Lieferwege breiter aufgestellt und neue Märkte abseits von China erschlossen werden. Der konservative SPD-Flügel hingegen warnte vor einer "Anti-China"-Strategie.

Keine Abhängigkeit von China

China sei laut BDI im vergangenen Jahrzehnt als Investitions- und Produktionsstandort für deutsche Firmen zwar deutlich wichtiger geworden. Es gebe aber keine volkswirtschaftliche Abhängigkeit von Direktinvestitionen in China, heißt es. Laut der Studie entfielen auf China im Jahr 2020 nur knapp 7 Prozent deutscher Direktinvestitionen im Ausland. Im Vergleich zur EU und Großbritannien mit 43 und zu den USA mit 27 Prozent sei Chinas Bedeutung als Investitionsstandort für deutsche Unternehmen damit deutlich geringer.

Weltwirtschaft soll abhängiger werden

China bleibe ein wichtiger Investitionsstandort für deutsche Unternehmen - allerdings hätten sich die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen unter Präsident Xi Jinping stark verändert. China verfolge das langfristige wirtschaftspolitische Ziel, bis 2049 zur weltweit führenden Industrie- und Technologienation zu werden, heißt es in der Studie. "Dazu sollen chinesische Abhängigkeiten von ausländischen und insbesondere westlichen Technologien reduziert werden. Im Gegenzug soll die Weltwirtschaft abhängiger von chinesischer Technologie und vom chinesischen Absatzmarkt werden."

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